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PtJ betreut Blockchain-Förderung in Nordrhein-Westfalen


Bild: MWIDE NRW

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Durch die Digitalisierung der Wirtschaft entstehen neue Geschäftsmodelle und effizientere Arbeitsprozesse. Die Blockchain-Technologie spielt dabei eine große Rolle. Um die technische Anwendung insbesondere in der Logistik voranzubringen, entsteht in Dortmund das Europäische Blockchain-Institut. Mittelgeber ist das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Betreut wird das Vorhaben durch den Projektträger Jülich (PtJ).

Die Blockchain-Technologie speichert Daten dezentral, sicher und transparent. Dies ermöglicht es Unternehmen, Daten untereinander auf Augenhöhe zu teilen. Das Europäische Blockchain-Institut fokussiert sich auf Anwendungsfälle in der Logistik, wie zum Beispiel die Zurverfügungstellung von elektronischen, fälschungssicheren Dokumenten für Zoll oder Gefahrgut über Distributed Ledger Technology (DLT). Hinzu kommt spezifische Blockchain-Hardware, die medienbruchfrei zwischen verschiedenen Unternehmen genutzt werden kann. Ziel ist es, verwandten Branchen vielfältige Anwendungsbeispiele zugänglich zu machen – primär in Nordrhein-Westfalen, aber auch darüber hinaus.

Bei der Übergabe des Förderbescheids über 7,7 Millionen Euro an Vertreter der Fraunhofer-Gesellschaft und der Technischen Universität Dortmund hielt der nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart fest: „Technologien wie die Blockchain, das Internet der Dinge oder Künstliche Intelligenz verändern das Wirtschaften grundlegend und eröffnen ganz neue Möglichkeiten für die Unternehmen. Das Europäische Blockchain-Institut wird insbesondere die Logistik-Branche in Nordrhein-Westfalen entscheidend voranbringen und einen wichtigen Beitrag auch über die Grenzen unseres Landes hinaus leisten.“

Zusätzlich zum Europäischen Blockchain-Institut betreut PtJ auch das Verbundprojekt Blockchain Reallabor im Rheinischen Revier. Bis zum Jahr 2024 werden hierbei Fördermittel im Umfang von knapp 1,1 Millionen Euro bewirtschaftet. Beide Verbünde umfassen insgesamt elf Zuwendungsempfänger, die überwiegend aus dem akademischen Bereich stammen.

 

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