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Neuer Förderaufruf „CO2-Abscheidung und –Nutzung in der Grundstoffindustrie“


Bild: hfoxfoto/iStock/Thinkstock

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat den neuen Förderaufruf „CO2-Abscheidung und –Nutzung in der Grundstoffindustrie“ im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms gestartet. Damit sollen Forschungsaktivitäten forciert werden, die dazu beitragen, die prozessbedingten Emissionen in der Industrie zu reduzieren. Ab sofort können Projektskizzen beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden.

Deutsche Industrieunternehmen haben ihre CO2-Emissionen zwischen 1990 und 2018 bereits um rund 30 Prozent reduziert. Trotzdem gibt es noch viel zu tun. Denn in Deutschland trägt die Industrie weiterhin mit etwa 20 Prozent zum CO2-Gesamtausstoß bei. Um diese Treibhausgasemissionen, insbesondere die prozessbedingten Emissionen zu reduzieren, sind innovative Verfahren und Technologien gefragt, mit denen Kohlendioxid abgetrennt und weiterverarbeitet werden kann.

Der Förderaufruf soll dazu beitragen, technische Lücken zu schließen, die derzeit den Einsatz von Technologien und Prozessen zur CO2-Abscheidung und -Nutzung im Großmaßstab noch behindern. Neben den technischen sollen auch die ökonomischen und rechtlichen Voraussetzungen analysiert und weiterentwickelt werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland sowie Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Gebietskörperschaften, öffentliche Verwaltungen, Vereine, Verbände und Stiftungen.

Als Teil des 7. Energieforschungsprogramms wird der Förderaufruf „CO2-Abscheidung und –Nutzung in der Grundstoffindustrie“ von PtJ im Auftrag des BMWi betreut und umgesetzt.

Weitere Informationen:


CO2-Abscheidung und -Nutzung in der Grundstoffindustrie auf ptj.de

CO2-Abscheidung und -Nutzung in der Grundstoffindustrie auf energieforschung.de

 

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