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Neue Fördermaßnahme: „KMU-innovativ: Bioökonomie“


Bild: ©Chan2545 - stock.adobe.com

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Zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und der in Paris 2015 vereinbarten Klimaziele, ist der Auf- und Ausbau einer biobasierten Wirtschaft unabdingbar. Diese Etablierung einer Bioökonomie wird mit der neuen Fördermaßnahme KMU-innovativ: Bioökonomie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Der Projektträger Jülich (PtJ) betreut die Fördermaßnahme.

Unter der Dachmarke KMU-innovativ des BMBF finden sich eine Reihe von Förder­maßnahmen, die kleinen und mittleren (KMU) sowie mittelständischen Unternehmen Finanzierungsmöglichkeiten bieten, um durch Forschung und Entwicklung (FuE) als Innovationstreiber zu agieren. Bereits seit 2007 ist KMU-innovativ ein anerkanntes Förderinstrument, das durch seine technologieoffene Ausgestaltung und das schnelle Antrags- und Bewilligungsverfahren von Unternehmen geschätzt wird.

Das Ziel der neuen BMBF-Maßnahme ist die Förderung technologisch anspruchsvoller Projekte, die auf die effiziente Nutzung von biologischem Wissen, nachwachsenden Ressourcen sowie Nebenerzeugnissen und Reststoffen aus Produktionsprozessen zielen. Im Fokus stehen die Entwicklung und Herstellung zukunftsweisender Produkte und Verfahren. Umweltschädliche Emissionen und Abfälle sollen dabei minimiert werden beziehungsweise soll deren Rückführung in natürliche Kreisläufe oder Wertschöpfungsketten erfolgen.

Risikobereitschaft zahlt sich aus

Die FuE-Vorhaben müssen sich sowohl durch ein wissenschaftlich-technologisches Risiko auszeichnen, als auch einen anwendungsbezogenen Beitrag zum Aufbau einer biobasierten Wirtschaft leisten. Konkrete Beispiele für Anwendungsfelder sind die Entwicklung umweltfreundlicher Biomaterialien und abbaubarer Kunststoffsubstitute oder die Verwendung biobasierter Ressourcen aus alternativen Quellen wie etwa Insekten, Algen oder Bakterien. Grundsätzlich sind jedoch alle innovativen FuE-Vorhaben, die in umfassendem Sinne dem Bereich der Bioökonomie zuzuordnen sind, Gegenstand der Förderung. Hier geht es zur Fördermaßnahme.

Eine Chance für Neulinge auf dem Gebiet der Bioökonomie

Das Projekt kann als Einzel- oder Verbundvorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sollen Forschungsaktivitäten sowohl bei jungen Unternehmen als auch bei etablierten KMU und mittelständischen Unternehmen initiiert werden, die erstmalig FuE-Aktivitäten auf dem Gebiet der Bioökonomie aufnehmen möchten. In diesem Fall ist die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner angezeigt. Besondere Priorität erhalten solche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die in eine wachstumsorientierte Unternehmensstrategie eingebettet sind.

Zur neuen Fördermaßnahme KMU-innovativ: Bioökonomie können künftig zweimal im Jahr, jeweils zum 15. April und zum 15. Oktober, Projektskizzen eingereicht werden.

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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2019
1.205
Mitarbeiter/innen
28.146
Laufende Vorhaben
1950
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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