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„Innovation & Strukturwandel“ – 61 neue Innovations- und Unternehmensbündnisse


Bild: ©Christian Schwier - stock.adobe.com

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Im Rahmen der Förderprogramme WIR! – Wandel durch Innovation in der Region und RUBIN – Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 61 neue Innovationsbündnisse in 13 Bundesländern ausgewählt. Diese sollen in strukturschwachen Regionen mit ihren Ideen und ihrem Knowhow zu einem innovationsbasierten Strukturwandel vor Ort beitragen.

Die zahlreich ausgewählten Bündnisse haben das BMBF mit vielversprechenden Ideen überzeugt und decken unterschiedlichste Themen ab, denn jede Region hat ihre ganz eigenen Stärken und Chancen. So werden zum Beispiel Konzepte für eine elektrifizierte Linienschifffahrt oder für die Entwicklung von ultraleichten Wasserstoff-Turbinen-Aggregaten zur Stromerzeugung gefördert. Die entsprechenden Initiativen sollen die regionale Wettbewerbsfähigkeit verbessern, gute Beschäftigungsperspektiven schaffen und so den Grundstein für einen nachhaltigen Strukturwandel durch Innovationen legen. Deutschlandweit werden mit den jetzt ausgewählten 61 Bündnissen so neue Impulse in strukturschwachen Regionen gesetzt und den Menschen vor Ort mit der Programmfamilie Innovation und Strukturwandel der Rücken gestärkt.

Dazu betont Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: „Mein Ziel ist es, dass ganz Deutschland zum Innovationsland wird. Ich will die Innovationskraft in jedem Winkel unseres Landes weiter stärken. Das gilt insbesondere für Regionen im Strukturwandel. Dort muss es uns langfristig gelingen, neue, hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen, die den Menschen vor Ort attraktive Perspektiven bieten.“ Darüber hinaus dankt Bundesforschungsministerin Karliczek allen ausgewählten Bündnissen für ihre überzeugenden Ideen und ihre akribische Arbeit in den zurückliegenden Monaten und hält fest, dass insbesondere in der aktuellen Ausnahmesituation der innovationsbasierte Wandel strukturschwacher Regionen unterstützt werden muss.

Über WIR! und RUBIN

Die Förderprogramme WIR! – Wandel durch Innovation in der Region und RUBIN – Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation gehören zur Programmfamilie Innovation & Strukturwandel. In diesem Rahmen plant das BMBF allein bis 2024 rund 600 Millionen Euro bereitzustellen. Der Projektträger Jülich (PtJ) ist im Auftrag des BMBF mit der Entwicklung und Umsetzung der Programme betraut.

Durch WIR! werden breite, interdisziplinäre und branchenübergreifende Innovationsbündnisse unterstützt, vorwiegend in Regionen, die nicht zu den Wirtschafts- und Innovationszentren gehören. 130 Bündnisse haben sich im Februar 2020 mit einer Skizze beworben, aus denen die 44 überzeugendsten Bewerbungen für die neumonatige Konzeptphase ausgesucht wurden. Sie erhalten für die Konzeptphase ab September 2020 eine Förderung in Höhe von jeweils bis zu 250.000 Euro. Ziel der Konzeptphase ist die Erarbeitung von Innovationskonzepten, die auf den regionalen Kompetenzen aufbauen und auf das Engagement der Menschen vor Ort setzen. Im Herbst 2021 entscheidet sich nach Abschluss der Strategiearbeit, welche Bündnisse den Sprung in die etwa sechsjährige Umsetzungsphase schaffen. Bei einer erfolgreichen Auswahl können diese Bündnisse eine Förderung in Höhe von jeweils 15 Millionen Euro für die Umsetzungsphase erhalten.

RUBIN wendet sich dagegen an innovative Unternehmen, speziell an kleine und mittlere Unternehmen, als wichtige Treiber für die Entwicklung strukturschwacher Regionen. In regionalen Bündnissen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden Anwendungsfelder und Märkte mit hohem Innovations- und Wachstumspotenzial adressiert. 53 Bewerbungen gingen für RUBIN ein, die 17 überzeugendsten wurden für die siebenmonatige Konzeptphase ausgewählt. Sie werden ab September 2020 mit jeweils bis zu 200.000 Euro gefördert. Die erfolgreichen Bündnisse erarbeiten nun strategisch, unternehmerisch und marktorientiert ausgerichtete Konzepte, mit denen sie sich im Sommer 2021 für die dreijährige Umsetzungsphase bewerben. Bei Erfolg erhalten sie dafür eine Förderung in Höhe von jeweils bis zu 12 Millionen Euro.

 

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