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Fast Forward Science: Wissenschaft in Webvideos


Bild: ©Proxima Studio - stock.adobe.com

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Seit 2013 sucht Wissenschaft im Dialog mit dem Webvideo-Wettbewerb Fast Forward Science jährlich die besten Videos zu Wissenschaft und Forschung. In diesem Jahr sind auch zwei Beiträge im Rennen, deren Produktion der Projektträger Jülich (PtJ) begleitet hat.

Inhaltliche Tiefe, Unterhaltungswert sowie überzeugende Ideen für die Zukunft stehen im Mittelpunkt der drei Hauptkategorien SUBSTANZ, SCITAINMENT und VISION des Webvideo-Wettbewerbs Fast Forward Science. Aber auch Spezialpreise werden ausgelobt: Der Community Award für das beliebteste Finalistenvideo und zum ersten Mal der Young Scientist Award für das beste Webvideo von Nachwuchsforschenden.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Wissenschaftswebvideos eine größere Sichtbarkeit zu verleihen und das Bewusstsein für diese Videos als Medium für Wissenschaft und Forschung zu stärken.

PtJ hat die Produktion von zwei Videos im Wettbewerb konzeptionell begleitet. Das erste eingereichte Video dreht sich um das Thema Organchips, das zweite Video stellt erfolgsversprechende Geothermie-Technologien vor.

Wie Organchips Medikamententests revolutionieren könnten

Bereits über 38.000 Klicks zählt das YouTube-Video, in dem Cedric Engels alias „Dr. Whatson“ das Berliner Start-up TissUse GmbH besucht und faszinierende Einblicke in die Welt der Multi-Organ-Chips liefert. Forschende können auf einem Chip, der ungefähr die Größe einer Kreditkarte hat, winzige dreidimensionale Organmodelle wachsen lassen. Medikamententests könnten so an körpereigenen Zellen möglich werden. Engels nutzt seinen YouTube-Kanal, um Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden komplexe Wissenschaftsthemen nahezubringen. Dafür greift er Forschungsthemen auf, die ihn selbst faszinieren und einen Bezug zu seinen Zuschauerinnen und Zuschauern herstellen können.

Ein Ziel der Fachkommunikation für das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist die Nachwuchsgewinnung. Zur Erreichung dieses Ziel hat PtJ ein Konzept zur verbesserten Ansprache von Jugendlichen und Studierenden über das Format YouTube entwickelt. Nach der Auswahl eines passenden YouTubers und eines geeigneten Projekts aus der Förderung hat PtJ die Entwicklung und die Produktion des Webvideos „Auf diesem Chip wachsen Mini-Organe“ begleitet.

 

Großes Potenzial neuester Geothermie-Technologien

In dem Video „Energy for Tomorrow – Innovative Geothermal Technology“ kommen zentrale Akteure der deutschen Geothermie-Branche aus Industrie und Forschung zu Wort und stellen ihre Projekte vor. Der Fokus liegt hierbei auf den Bohrtechnologien. Denn die Bohrungen machen nach wie vor einen Großteil der Kosten einer Geothermie-Anlage aus. Ob mit Laser oder elektrischen Impulsen, mit kombinierten oder automatischen Bohrprozessen – die im Video vorgestellten Ideen sind vielfältig.

Finanziert wurde das Video, das im vergangenen Jahr beim Central America Geothermal Workshop in Costa Rica seine Premiere gefeiert hat, von der Internationalen Energieagentur. Zuständig für die Produktion war PtJ. Wissenschaftsjournalistinnen und –journalisten des Projektträgers besuchten hierzu Unternehmen und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland, recherchierten die Hintergründe der vorgestellten Projekte und führten Interviews mit den Protagonisten des Videos.

 

 

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