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Ex-ante-Evaluation für Förderprogramm „Industrielle Bioökonomie“ erfolgreich abgeschlossen


Bild: ©Ivan Traimak - stock.adobe.com

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Durch die geschäftsbereichsübergreifende Zusammenarbeit hat der Projektträger Jülich (PtJ) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Erstellung für eine „Ex-ante-Evaluation für ein Förderprogram ‚Industrielle Bioökonomie‘“ erfolgreich abgeschlossen und den Abschlussbericht publiziert.

Wie kann es gelingen, die industrielle Nutzung von biogenen Roh- und Reststoffen zu steigern sowie allgemein die industrielle Anwendung biologischen Wissens zu fördern, um den Umbau der Wirtschaft in eine nachhaltige biobasierte, nicht von fossilen Rohstoffen abhängige Wirtschaft voranzutreiben? Das BMWi beauftragte zu Beginn des Jahres 2020 PtJ damit, entsprechende Möglichkeiten in einer „Ex-ante-Evaluation für ein Förderprogramm ‚Industrielle Bioökonomie‘“ auszuloten. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Auftrags wurde nun der Abschlussbericht veröffentlicht.

In diesem Abschlussbericht werden drei konkrete Handlungsoptionen zur Förderung der industriellen Bioökonomie entwickelt und in ihrer Wirksamkeit bewertet. Die Optionen zielen auf Demonstrationsanlagen, KMUs und Modellregionen. Sie sind auf das Ziel des BMWi zugeschnitten, etablierte Erzeugnisse auf Basis fossiler Rohstoffe nicht einfach durch vergleichbare bio-basierte Produkte zu ersetzen, sondern Produkte mit deutlich besseren Eigenschaften zu entwickeln.

Die Ex-ante-Evaluation analysiert die bestehende Förderlandschaft für die industrielle Bioökonomie und zeigt einen Förderbedarf im Bereich hoher Technologiereifegrade auf. Insbesondere bei der industriellen Skalierung von Verfahren, die im Labor- und Pilotmaßstab bereits erfolgreich getestet worden sind, ist eine Unterstützung erforderlich, damit sich diese am Markt gegen etablierte Verfahren behaupten können. Der Befund wurde durch Gespräche mit Fachleuten aus Unternehmen, Verbänden und Gremien des BMWi erhärtet. Für die Förderoptionen wurden zudem beihilferechtliche Rahmenbedingungen und fördertechnische Anforderungen berücksichtigt, sodass das BMWi in absehbarer Zeit in eine Förderung einsteigen können wird.

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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2019
1.320
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28.146
Laufende Vorhaben
1950
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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