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Wissenschaftsministerin Bettina Martin diskutiert mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über Gesundheitsforschung in Mecklenburg-Vorpommern

Bild: Dr. Uwe Selig/Projektträger Jülich

Auf der diesjährigen nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft am 12. und 13. Juni 2019 in Rostock-Warnemünde stellen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsarbeiten aus dem Bereich Gesundheitsforschung vor und diskutieren mit Wissenschaftsministerin Bettina Martin über Gesundheitsforschung in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Projekte werden mit jeweils zwei Millionen Euro über dreieinhalb Jahre gefördert und sollen es jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglichen, sich innerhalb dieser interdisziplinären Forschungsverbünde weiter zu qualifizieren. Die Förderung erfolgt durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des Exzellenzprogrammes aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. In den fünf Forschungsprojekten werden innovative Behandlungsmethoden gegen Hautkrebs, Herzrhythmusstörungen sowie Mangelernährung entwickelt. Weiterhin sollen neue Verfahren zur Gewinnung von Transplantationsmaterialien getestet sowie die Gesundheitsversorgung von Schwangeren und jungen Müttern verbessert werden.

Neben den wissenschaftlichen Fragestellungen diskutierten die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Ministerin über Fragen der Arbeits- und Lebensbedingungen junger Forschenden im Land, ethische Herausforderungen in der Medizinforschung sowie wirtschaftliche Anwendungsmöglichkeiten ihrer Forschungsergebnisse.

In einem Abschlussstatement betonte Wissenschaftsministerin Bettina Martin die Bedeutung von interdisziplinären Forschungsprojekten für das Land Mecklenburg-Vorpommern. Darum wird sie sich für die Umsetzung neuer Forschungsprogramme einsetzen. Weiterhin sieht die Ministerin die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf als einen wichtigen Aspekt an, um jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Land eine Perspektive zu bieten.

Die nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft ist die größte Konferenz zur Gesundheit in Deutschland, bei der jedes Jahr rund 800 Teilnehmer aktuelle Fragen der Gesundheitsversorgung diskutieren. Der Projektträgers Jülich (PtJ) betreut das Exzellenzforschungsprogramm für das Landeswissenschaftsministerium MV. PtJ organisierte daher die Vorstellung der Projekte im Rahmen einer Podiumsdiskussion sowie einer Multimedia-Applikation auf dem Messestand zur Gesundheitsforschung in MV.

Bildunterschrift: Bei der Podiumsdiskussion diskutierten (v.l.n.r.) Wissenschaftsministerin Bettina Martin, Annette Kremser (PtJ), Dr. Christoph Drobek (HOGEMA), Dr. Karen Bannert (EnErGie), Mirijam Schäfer (ONKOTHER-H), Markus Wolfien (iRythmics) und Kerstin Liutkus (PriViLeG-M).

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