Halbzeit bei SINTEG: Energiewende-Schaufenster gehen in die Demonstrationsphase


Das Bild zeigt Thomas Bareiß, Lothar Ahle, Prof. Werner Beba, Ulf Brommelmeier, Markus Graebig  und Dr. Albrecht Reuter auf der SINTEG-Pressekonferenz.

Bild: Messe Essen/Mike Henning

Das Förderprogramm „SINTEG: Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) geht in die nächste Phase, den Praxistest. Auf der E-world in Essen zogen Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie die Leiter der fünf SINTEG-Projekte Lothar Ahle (DESIGNETZ), Prof. Werner Beba (NEW 4.0), Ulf Brommelmeier (enera), Markus Graebig (WindNODE) und Dr. Albrecht Reuter (C/sells) eine Halbzeit-Bilanz und gaben einen Ausblick auf die kommenden zwei Jahre.

Laut Thomas Bareiß sei für die Energiewende wichtig, nicht nur mit Energieunternehmen, sondern auch mit Bürgern und Kommunen sowie mit gewerblichen und industriellen Großverbrauchern ins Gespräch zu kommen. „Die Energiewende ist ein Transformationsprozess und ein spannendes Innovationsprojekt. Die Innovationen kommen dem Industriestandort Deutschland zugute!“, so Bareiß weiter.

Seit Anfang 2017 arbeiten mehr als 300 Partner aus Wirtschaft und Forschung sowie Kommunen, Landkreisen und Bundesländern an „Blaupausen“ für den großen Transformationsprozess Energiewende. Als Reallabor liefern die Schaufenster anschauliche Musterlösungen für das Energiesystem der Zukunft. Sie decken ganz bewusst verschiedene Regionen ab, um auf die jeweiligen regionalen Anforderungen eingehen zu können. Gleichzeitig tauschen sich die Konsortien fachlich aus, um die Energiewende stets als integralen Transformationsprozess zu betrachten.

Im Rahmen von SINTEG fördert das BMWi die fünf Modellregionen über eine Laufzeit von vier Jahren mit mehr als 200 Millionen Euro. Zusammen mit rund 300 Millionen Euro an Eigenmitteln aus Unternehmen wird über eine halbe Milliarde Euro in die Digitalisierung des Energiesektors investiert. Der Projektträger Jülich setzt das Förderprogramm im Auftrag des BMWi um.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
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