Neuer GEOTHERMICA-Call angekündigt


Neuer GEOTHERMICA-Call angekündigt

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Das EU-Gemeinschaftsprojekt GEOTHERMICA hat den Start eines zweiten gemeinsamen Förderaufrufs angekündigt. Ziel ist es, die Nutzung geothermisch erzeugter Wärme oder geothermisch erzeugten Stroms zu beschleunigen und zu verbessern. Der detaillierte Aufruf wird am 3. Juni 2019 auf www.geothermica.eu veröffentlicht. Anschließend können interessierte Forschungsverbünde bis zum 13. September 2019 ihre Skizzen einreichen.

Im Rahmen des ersten Förderaufrufs werden unter anderem innovative Projektideen zu unterirdischen Wärmespeicherkonzepten über flexibel auf Temperaturunterschiede reagierenden Rohrverbindungen bis hin zu geothermisch geheizten Gewächshäusern gefördert. Aufgrund der Erfolge der internationalen Förderung der vergangenen vier Jahre soll der neue Aufruf die geothermische Energiegewinnung weiter vorantreiben. Dafür werden das Know-how sowie die finanziellen Ressourcen der GEOTHERMICA-Partner gebündelt, um weitere Demonstrationsprojekte und Technologieentwicklungen im Bereich der Geothermie zu fördern.

Mit Norwegen sowie den Vereinigten Staaten werden im Rahmen des neuen Förderaufrufs zudem zwei weitere Mitglieder in das Konsortium aufgenommen. Sie ergänzen die bisherigen Partnerländer Island, die Niederlande, Italien, Deutschland, die Schweiz, Frankreich, Slowenien, Portugal, die Türkei, Spanien, Dänemark, Rumänien, Belgien und Irland. Mit nun insgesamt 16 Mitgliedsstaaten wächst die Bedeutung von GEOTHERMICA noch, die grenzüberschreitende Entwicklung geothermischer Energie auch auf globaler Ebene zu beeinflussen und zu beschleunigen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird sich voraussichtlich mit 2,5 Millionen Euro an dem Förderaufruf beteiligen. Der Projektträger Jülich übernimmt im Auftrag des BMWi die Betreuung der deutschen Antragsteller.

Informationen zum Antragsverfahren finden Sie unter www.geothermica.eu

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Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2018
1.157
Mitarbeiter/innen
23.426
Laufende Vorhaben
1.752
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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