Start-ups und Netzwerke weiterhin zufrieden mit dem Gründerstipendium NRW


Bild: ©andresr/iStock

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Erneut hat der Projektträger Jülich (PtJ) im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) das Gründerstipendium NRW evaluiert. Der Evaluationsbericht zeigt die große Zufriedenheit der Geförderten sowie der betreuenden Gründungsnetzwerke. PtJ übernimmt neben der administrativen Betreuung des Förderprogramms auch die Öffentlichkeitsarbeit mit der eigenständigen Betreuung der Social-Media-Accounts.

Für die Erhebung der Daten wurde eine Online-Umfrage mit über 1.000 ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten durchgeführt sowie verschiedene Netzwerkpartner interviewt. So konnte ein breites Gesamtbild des Stipendiums ausgearbeitet werden. Die Rückmeldungen der Befragten waren durchweg positiv. Dabei zeigen sich im Vergleich zur letzten, 2020 veröffentlichten Evaluation erfreuliche Entwicklungen: So konnte die Diversität der Stipendiatinnen und Stipendiaten im Hinblick auf ihre Staatsbürgerschaften, fachlichen Hintergründe und die Branchen, in denen sie gründen, deutlich erhöht werden. Vor allem die Befragung der Netzwerkpartnerinnen und -partner zeigte außerdem, dass das Gründerstipendium NRW zu einer stärkeren Vernetzung der Akteure und des Ökosystems untereinander beiträgt.

Die Daten zur Verwendung der Förderung stellen weiterhin unter Beweis, dass die wesentlichen Ziele, die mit der Einführung des Gründerstipendium NRW verfolgt wurden, nach wie vor erreicht werden. Auch der hohe wirtschaftliche Nutzen des Stipendiums konnte erneut bestätigt werden und schlägt sich in Umsatzsteigerungen und gestiegenen Beschäftigtenzahlen der gegründeten Unternehmen während des Förderzeitraums nieder. So konnten die geförderten Start-ups trotz der Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie ihre Umsätze im Schnitt um das 4,4-Fache steigern. Erfreulich ist zudem, dass der Innovationsgrad und somit die Qualität der geförderten Vorhaben gestiegen ist. Insgesamt konnten die hohen Zufriedenheitswerte von 2020 nochmals gesteigert werden.

Insgesamt zeigen die Evaluationsergebnisse, dass die Vorteile des Stipendiums Bestand haben: es bietet niedrige Zugangshürden, ermöglicht eine schnelle Antragstellung und die Möglichkeit, während der Förderung zu gründen. Das Ziel des Stipendiums – innovative Existenzgründungen flexibel und frei zu fördern – wird damit weiterhin erreicht. Dies wirkt sich auch insgesamt positiv auf die Start-up-Szene in NRW aus.

Die Ergebnisse im Überblick und allgemeine Zahlen zum Gründerstipendium NRW präsentiert das MWIDE auf seiner Webpräsenz. Dort ist auch der gesamte Evaluationsbericht abrufbar.

 

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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2020
1.372
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30.350
Laufende Vorhaben
2192
Fördervolumen in Mio. Euro
4
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