Neue Runde für die Förderung kommunaler Klimaschutzprojekte ab 2020


Bild: ©lovelyday12 - stock.adobe.com

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Ab dem 1. Januar 2020 wird es für Kommunen noch einfacher, Fördergelder über die Kommunalrichtlinie zu beantragen: Förderanträge können dann das ganze Jahr über eingereicht werden. Darüber hinaus ist eine Förderung für Radverkehrsprojekte bereits ab 5.000 Euro möglich.

Damit möchte das Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) den Kommunen einen größeren Spielraum geben, ihre Klimaschutzprojekte vor Ort schnell und erfolgreich umzusetzen.

Als wesentliche Anpassung wurden die bisher gültigen Antragsfenster aufgehoben, so dass Anträge für alle rund 50 Förderschwerpunkte der Kommunalrichtlinie nun ganzjährig eingereicht werden können. Darüber hinaus wurde der Mindestzuwendungsbetrag für Mobilitätsstationen und Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs von je 10.000 Euro auf 5.000 Euro abgesenkt. Insbesondere kleinen Gemeinden soll es so erleichtert werden, Radverkehrsprojekte umzusetzen.

Für Mobilitätsstationen, Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs, für Technologien zur optimierten Erfassung von Deponiegasen in Siedlungsabfalldeponien und für Technologien zur aeroben in-situ-Stabilisierung von stillgelegten Siedlungsabfalldeponien wurde die Begrenzung der maximale Zuwendungssumme jeweils aufgehoben.

Daneben haben Antragsteller künftig ebenfalls die Möglichkeit im Rahmen der Fokusberatung neben Maßnahmen, die über die Kommunalrichtlinie gefördert werden, auch andere wirkungsvolle Instrumente zur Reduzierung von Treibhausgasen einzusetzen. Dazu zählen beispielsweise Maßnahmen, die grundsätzlich über Bundes- oder Landesprogramme förderfähig sind.

Anträge können ab dem 1. Januar 2020 beim Geschäftsbereich Kommunaler Klimaschutz des Projektträgers Jülich (PtJ) gestellt werden.

Weitere Informationen:

Ansprechpartner/in:

Beratungstelefon
Tel.: 030 20199-577
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

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