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Fünf Jahre Deutsches Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur (de.NBI)


Bild: I.Maus/de.NBI-Geschäftsstelle

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Technologiefortschritte in den Lebenswissenschaften führen zu immer größeren Datenmengen, die ohne Computer und Know-how im Bereich der Bioinformatik nicht mehr ausgewertet werden können. Das deutsche Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur (de.NBI) bündelt seit seiner Gründung 2015 Aktivitäten in diesem Bereich und unterstützt Forscherinnen und Forscher bei der Analyse großer Datenmengen. Am 13. und 14. Februar 2020 hat das Netzwerk sein fünfjähriges Bestehen im Rahmen einer Konferenz gefeiert.

Ziel des Netzwerks ist die effektive Nutzung von vorhandenen Daten und der effiziente Einsatz von Zukunftstechnologien. Das Netzwerk bündelt und koordiniert dafür bereits vorhandene Expertisen und Ressourcen. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf den zahlreichen Trainings und Fortbildungen zur Anwendung der bereitgestellten Bioinformatik-Werkzeuge. Ende 2016 hat darüber hinaus der Aufbau einer Cloud begonnen. Damit steht den Forschungsgruppen nun auch ausreichend Rechenkapazität für die Verarbeitung ihrer Daten kostenlos zur Verfügung. Insgesamt unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Netzwerk mit circa 80 Millionen Euro bis Ende 2021.

Im August 2016 ist Deutschland außerdem der europäischen Infrastrukturinitiative ELIXIR (European Life Sciences Infrastructure for Biological Information) beigetreten, einem Verbund aus derzeit 19 europäischen Partnern. Das de.NBI-Netzwerk bietet als deutscher Knoten im Rahmen von ELIXIR die de.NBI-Aktivitäten nun auch auf europäischer Ebene an. Der Projektträger Jülich (PtJ) hat die Fördermaßnahme gemeinsam mit dem BMBF entwickelt und ist mit der Durchführung beauftragt.

Weitere Informationen:

Deutsches Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur – de.NBI

Von der Datenanalyse zum Verstehen komplexer biologischer Systeme – Highlights aus dem Deutschen Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur

Interview zum Thema Bioinformatik: Detektivarbeit im Erbgut

Ansprechpartnerin:

Dr. Yvonne Pfeiffenschneider
Tel. 02461 61-3852
E-Mail: y.pfeiffenschneider@fz-juelich.de

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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2019
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27.814
Laufende Vorhaben
1910
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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