Celonis erhält den Deutschen Zukunftspreis 2019 – PtJ gratuliert


Bild: © BILDSCHÖN

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Der Projektträger Jülich (PtJ) gratuliert dem Siegerteam von Celonis zum Deutschen Zukunftspreis 2019. Am Abend des 27. November 2019 verlieh Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die hochrangige Auszeichnung an die EXIST-Gründer Alexander Rinke, Martin Klenk und Bastian Nominacher von Celonis SE in Berlin.

Die Auszeichnung gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftspreise Deutschlands und ist mit 250.000 Euro dotiert. Technologisch besonders innovative Forschungsprojekte, die wirtschaftlich umgesetzt werden und Arbeitsplätze schaffen, werden mit diesem Preis prämiert. In der Erfolgsgeschichte des EXIST-Start-ups Celonis ist diese Auszeichnung ein weiterer Höhepunkt.

Celonis hat eine Software entwickelt, die Prozesse umfassend analysieren und effizienter gestalten kann. Sie schufen mit „Process Mining“ ein Tool, mit dem sich Unternehmensprozesse über alle Abteilungen, Hierarchieebenen, Regionen und IT-Umgebungen hinweg untersuchen, visualisieren und verbessern lassen. Dazu nutzt die Technologie aus digitalen Geschäftsabläufen generierte Daten, die in Event Logs festgehalten werden. Durch deren Auswertung rekonstruiert das System die Prozesse sowie ihre gegenseitigen Verbindungen und Abhängigkeiten. Dabei erkennt die Software auch Engpässe oder Abweichungen von Zielvorgaben – und das bereits bevor sie eintreten.

Von Juni 2011 bis Mai 2012 wurde Celonis mit einem EXIST-Gründerstipendium vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Mittlerweile beträgt der geschätzte Wert des Unternehmens 2,5 Milliarden Dollar und gehört damit zur Riege der sogenannten Einhörner – Unternehmen, die mit mindestens einer Milliarde Dollar bewertet werden – und beschäftigt derzeit etwa 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Europa, den USA und Asien.

Mit dem Programm „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ unterstützt das BMWi Unternehmensgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse sollen so konsequenter in die wirtschaftliche Wertschöpfungskette transferiert und damit die Zahl innovativer Unternehmensgründungen gesteigert werden. Zum Programm gehören die Förderinitiativen EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer. Einreichungen für das EXIST-Gründerstipendium sind unbefristet möglich, Einreichungen zur Initiative EXIST-Forschungstransfer im Januar 2020.

Betreut wird EXIST im Auftrag des BMWi durch PtJ.

Weitere Informationen:

Ansprechpartner:

Dietrich Hoffmann
Tel.: 030 20199-421
E-Mail: d.hoffmann@fz-juelich.de

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