1000 Mal Kreativität und Tatendrang


Bild: MWIDE NRW/R.Sondermann

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart mit der Stipendiatin Marina Billinger (Leroma). Bild: MWIDE NRW/R.Sondermann

Mehr als 1100 Förderempfehlungen, knapp 200 Jurysitzungen, 100 Anlaufstellen von 38 Gründungsnetzwerken in Nordrhein-Westfalen: Das sind die beeindruckenden Zahlen zum Gründerstipendium NRW. Anfang Oktober erreichte das Förderprogramm einen ersten großen Meilenstein: Auf einem Treffen mit Gründerteams aus dem ganzen Land im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) überreichte Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart den 1.000 Bescheid für ein Gründerstipendium NRW.

Marina Billinger, die das 1.000. Gründerstipendium erhalten hat, betreibt mit ihrem Düsseldorfer Start-up Leroma eine Online-Plattform für einen unkomplizierten und gleichzeitig nachhaltigen Handel mit Lebensmittelrohstoffen. Sie kann sich nun über jeweils tausend Euro monatlich für die nächsten zwölf Monate freuen und knüpfte bei diesem Treffen bereits erste geschäftliche Kontakte mit anderen Start-ups.

Minister Pinkwart zeigte sich besonders stolz auf die Kreativität und den Tatendrang der Geförderten. Doch die vielfältige nordrhein-westfälische Start-up-Szene zeichnet sich auch durch einen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt hohen Anteil von Stipendiatinnen und eine besonders große Bandbreite von Gründungsideen aus: Von Apps zur digitalen Hausanschlussvermessung über Coachings zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zu einer nachhaltigen und fairen Produktion von Rohkaffee reichen die Themen der neu geförderten Start-ups; aber auch innovative Technologien, die zum Beispiel für eine effizientere Herstellung von Zahnersatz sorgen, werden mit dem Gründerstipendium NRW gefördert.

Mit dem Gründerstipendium NRW erhalten bis zu drei Gründer/innen ein Jahr lang jeweils 1.000 Euro monatlich. Insgesamt 38 Netzwerke mit 100 Anlaufstellen in Nordrhein-Westfalen übernehmen die Auswahl und Beratung der Interessenten. Sie unterstützen bei der Antragstellung und bieten eine zeitnahe Möglichkeit zur Präsentation vor den Jurys.

Der Projektträger Jülich übernimmt im Auftrag des nordrhein-westfälischen MWIDE neben der Betreuung des Förderprogramms auch die eigenständige Betreuung beider Social-Media-Accounts des Gründerstipendiums NRW.

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