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Das Bild zeigt eine Fabrik.

Bild: zhudifeng/iStock/thinkstock

Mit dem neuen Forschungsnetzwerk Energie in Industrie und Gewerbe setzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) seine Vernetzungsstrategie in der Energieforschung fort. Wie die Forschungsnetzwerke in den Bereichen Kraftwerke, Gebäude und Quartiere, Stromnetze, erneuerbare Energien und Energiesystemanalyse wird nun auch das Forschungsnetzwerk Industrie künftig als Schnittstelle zwischen Politik, Forschung und Wirtschaft wichtige Synergien schaffen.

Mehr als 60 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sind zum Start  des Forschungsnetzwerks am 10. Juni 2016 zusammengekommen, um den Dialog über Strategien in der Energieforschungspolitik zu führen. Das Netzwerk verbindet im Bereich Industrie und Gewerbe Akteure auf wissenschaftlicher und forschungspolitischer Ebene. Sie sind Impulsgeber künftiger Förderstrategien, bündeln Schlüsselthemen und liefern Politik und Forschung mit ihrer breit gefächerten Expertise innovative Konzepte und Ideen, um die Energiewende in Deutschland zu unterstützen. Weiterhin beschleunigt der Dialog unter den Akteuren den Transfer von Forschungsergebnissen in die industrielle Praxis. Neues Element des Forschungsnetzwerks Industrie sind themenspezifische Forschungsfelder, die den wissenschaftlichen Austausch, eine langfristige Konzeptionierung von Forschungskooperationen sowie programmatische Weiterentwicklungen ermöglichen:

  • Forschungsfeld chemische Verfahrenstechnik
  • Forschungsfeld Fertigungstechnik
  • Forschungsfeld Eisen und Stahl
  • Forschungsfeld Gas- und Industriemotoren
  • Forschungsfeld Tribologie
  • Forschungsfeld Abwärmenutzung
  • Forschungsfeld Hochtemperatursupraleitung

Das BMWi hat im Jahr 2015 rund 390 Millionen Euro für die Projektförderung in der Energieforschung bereitgestellt. Im Bereich energieeffiziente und ressourcenschonende Techniken in Industrie und Gewerbe wurden neue Projekte mit Fördermitteln im Umfang von 58 Millionen Euro gestartet.

Mit den Forschungsnetzwerken Kraftwerke (COORETEC), Energie in Industrie und Gewerbe, Gebäuden und Quartieren, Energiesystemanalyse, Stromnetze und Erneuerbare Energien stärkt das BMWi die Innovationskraft in Deutschland nachhaltig und sichert so eine beständige Integration innovativer Konzepte in die Praxis. Mit der Koordination der Netzwerke hat das BMWi den Projektträger Jülich (PtJ) beauftragt.

Weitere Informationen:

Forschungsnetzwerk Energie in Industrie und Gewerbe

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2017
1.092
Mitarbeiter/innen
20.595
Laufende Vorhaben
1.614
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen