Neues Sonderprogramm für Kinos: „Film ab NRW“


Bild: ©peych_p - stock.adobe.com

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Ab Januar 2021 unterstützt die Staatskanzlei NRW mit dem neuen Sonderprogramm „Film ab NRW“ Kinospielstätten, die aufgrund der Corona-Pandemie mit erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen haben. Die Finanzhilfen stehen allen Kinos, vom kleinen Filmkunstkino bis zum großen Kinocenter, offen. Insgesamt stehen 15 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge können bis 30. Mai 2021 eingereicht werden.

Die Kinolandschaft ist wie viele andere Branchen erheblich von der Coronavirus-Pandemie beeinträchtigt: Internationale Filmstarts werden verschoben, die Publikumszahlen sind stark gesunken, Kinos müssen immer wieder vorübergehend geschlossen werden. „Film ab NRW“ will es Kinospielstätten jeglicher Größe ermöglichen, Liquiditätsengpässe und wirtschaftliche Existenzgefährdungen abzuwenden, und so die vielfältige Kinolandschaft in Nordrhein-Westfalen zu erhalten.

Antragsberechtigt sind Kinospielstätten, die in Nordrhein-Westfalen mindestens eine Spielstätte betreiben und im Jahr 2019 einen Umsatz von über 100.000 Euro aus Eintrittskarten erzielt haben. Wurde ein geringerer Umsatz erzielt, berechtigt auch eine besondere kulturelle Bedeutung der Kinospielstätte zur Antragstellung. Um die Leistungen in Anspruch nehmen zu können, muss ein nachgewiesener Liquiditätsengpass vorliegen und der/die Kinobetreibende muss den Spielbetrieb wieder aufnehmen, wenn dies durch die örtlichen Behörden wieder erlaubt ist. Die Auszahlung der Leistungen erfolgt in zwei Tranchen. Der jeweilige Höchstbetrag ist nach Größe des Kinobetriebs gestaffelt und orientiert sich an der Anzahl der im Jahr 2019 verkauften Tickets.

Der Projektträger Jülich (PtJ) betreut im Auftrag der Staatskanzlei NRW die Umsetzung des Programms.

Weitere Informationen:


Informationen zur Antragstellung auf ptj.de

Pressemitteilung der Landesregierung aus Januar 2021

Pressemitteilung der Landesregierung aus November 2020

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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2020
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4
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