Förderwettbewerb Translationale Stammzellforschung

eine Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen

Es ist gemeinsame Aufgabe von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, den großen gesellschaftlichen Herausforderungen, wie beispielsweise Gesundheit und demografischer Wandel, mit Lösungsansätzen entgegen zu treten. Unter anderem besteht Bedarf für eine schnellere und effizientere Wirkstoffentwicklung, für eine höhere Prädiktivität von Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Wirkstoffen, für die Entwicklung krankheits- und patientenspezifischer Therapieansätze und beim Ersatz von Tierversuchen.

Insbesondere die Stammzellforschung kann mit ihrem hohen Potenzial Lösungsbeiträge zur Bewältigung dieser Herausforderungen liefern. Im Zentrum des vorliegenden Wettbewerbs des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen sollen die Forschung an adulten Stammzellen, Zellprogrammierungs- und Zellreprogrammierungsverfahren sowie insbesondere die iPS-Technologie stehen.

Gefördert werden insbesondere anwendungsorientierte Projekte zur Entwicklung stammzell-basierter diagnostischer oder therapeutischer Verfahren.
Antragsberechtigt sind:

  • Staatliche und nichtstaatliche Hochschulen
  • Universitätskliniken
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU))

Die Antragsteller müssen ihren Standort in Nordrhein-Westfalen haben. Die Projektergebnisse müssen maßgeblich in Nordrhein-Westfalen verwertet werden. Das Förderverfahren ist einstufig angelegt. Mit der Projektbeschreibung ist auch der formgebundene Antrag mit der Darstellung der Gesamtfinanzierung einzureichen. Ein Juryverfahren schließt sich adäquat an.

Anträge müssen spätestens am 31. März 2014, 16 Uhr, beim Projektträger Jülich eingereicht sein.

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