Systemintegration erneuerbarer Energien

Forschungsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) innerhalb des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung

Die zentrale Herausforderung der Energiewende liegt im Umbau und in der Anpassung des bisherigen Energieversorgungssystems. Aufgrund des dezentralen Zubaus und der Einspeisung von Strom aus zeitlich fluktuierenden, erneuerbaren Energien werden Netzbetreiber vor neue Herausforderungen gestellt. So müssen sie auf der einen Seite die Versorgungssicherheit gewährleisten, auf der anderen Seite sollen die hohen Netzausbaukosten minimiert werden. Forschung und Entwicklung im Bereich der regenerativen Energieversorgungssysteme und Integration erneuerbarer Energien (SystEEm) befasst sich mit diesen Herausforderungen.

Die Forschungsförderung des BMWi im Bereich Systemintegration erneuerbarer Energien berücksichtigt noch stärker als bisher die hohe Komplexität des künftigen Energiesystems. Im Vordergrund steht die technologieübergreifende Kopplung von weitestgehend entwickelten Einzelkomponenten zu einem Gesamtsystem. Von zentraler Bedeutung sind hierbei die Weiterentwicklung und Integration von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Fragen der Systemsicherheit und -zuverlässigkeit sowie der Akzeptanz. Ziel von Forschung und Entwicklung ist das Zusammenführen existierender Lösungen über Systemgrenzen hinaus. So könnte die Kombination anderer Versorgungsnetze, wie Gas, Wärme, Wasser und Verkehr erhebliche Flexibilitätsmöglichkeiten für das Energiesystem schaffen. Die aktuelle Förderbekanntmachung des Ministeriums vom 8. Dezember 2014 stellt die Schwerpunkte im Detail vor.

Fördervoraussetzungen

Hinweise zu den konkreten Voraussetzungen für eine Förderung enthalten die Abschnitte „4. Zuwendungsempfänger“ und „5. Zuwendungsvoraussetzungen“ der Förderbekanntmachung. Neben den konkreten Voraussetzungen für eine Förderung enthält der Abschnitt „8.2 Antrags-, Auswahl- und Entscheidungsverfahren“ Hinweise zur Vorlage von Projektskizzen und Förderanträgen. Erläuterungen zum Förderverfahren geben die unten aufgeführten Ansprechpartner des Projektträgers Jülich.

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