Start-up Transfer.NRW

ein Förderwettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen

Ein lebendiges Gründergeschehen ist für das Land Nordrhein-Westfalen von großer Bedeutung. Der Wissens- und Technologietransfer aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen heraus hebt das akademische Innovationspotenzial und trägt so zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie zur Erneuerungs- und Innovationsfähigkeit des Landes NRW bei. Gründungen aus der Wissenschaft beschleunigen die notwendige digitale Transformation unserer Wirtschaft und erleichtern die klimafreundliche Ausrichtung von Produktion, Handel und Konsum.

Das Förderprogramm Start-up Transfer hebt das Potenzial an zukunftsfähigen Geschäftsideen, aus dem die Arbeitsplätze von morgen entstehen können, indem Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt werden, ihre ersten Schritte in die unternehmerische Selbstständigkeit zu gehen. Für die Entwicklung von Dienstleistungen, Verfahren oder Produkten hin zur Marktreife wurden Fördermittel in Höhe von 240.000 Euro über einen Zeitraum von max. 18 Monaten zur Verfügung gestellt.

In den Jahren 2015 bis 2021 des auslaufenden Operationellen Programms EFRE.NRW 2014-2020 wurden und werden 122 Gründungsprojekte mit 350 Gründern und Gründerinnen mit einem Fördermittelvolumen von insgesamt 29,68 Mio. Euro gefördert. Mit Stand 15. Oktober 2021 konnten bereits 52 Unternehmen, in denen ca. 260 Personen beschäftigt sind, ausgegründet werden. Die letzten Projekte enden im März 2023.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( abgelaufen: 08. Februar 2021 – 30. April 2021 )
Bekanntmachung

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Mit der Förderung werden Gründungswillige aus nordrhein-westfälischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Sitz in NRW unterstützt, um Forschungsergebnisse/Know-how mit großem Marktpotenzial und ein überzeugendes Geschäftskonzept weiterzuentwickeln und in die Gründung eines eigenen Unternehmens umzusetzen. Durch das Programm werden Vorhaben gefördert, die auf technologischen, betriebswirtschaftlichen oder sozialen Innovationen beruhen.

Antragsberechtigt sind

  • Hochschulen in staatlicher Trägerschaft,
  • staatlich anerkannte Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen und
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz im Land Nordrhein-Westfalen

Was wird gefördert?

Das Förderprogramm zielt darauf ab, durch die Nutzung von Forschungs- und Entwicklungsressourcen die Entwicklung von Dienstleistungen, Verfahren oder Produkten hin zur Marktreife voranzutreiben und den als Fördervoraussetzung vorgelegten Businessplan für die nachfolgende Gründungs- und Wachstumsphase weiterzuentwickeln.

Gründungswillige Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen erhalten durch die Förderung die Möglichkeit, ihre auf F&E-Ergebnissen oder Forschungs-Know-how basierenden Geschäftskonzepte unter Nutzung der Forschungsinfrastruktur

  • weiterzuentwickeln (Entwicklung von Dienstleistungen, Verfahren oder Produkten hin zur Marktreife),
  • zu erproben (Proof of Concept, Prototyping, Validierung der Gründungsidee) und
  • die Gründung vorzubereiten (Weiterentwicklung des Businessplans und des Unternehmenskonzeptes).

Wie wird gefördert?

Interessentinnen und Interessenten können die Fördermittel in Höhe von bis zu 240.000 Euro (Zuschussförderung, Förderquote bis zu 90 Prozent) für Vorhaben mit einem Förderzeitraum von längstens 18 Monaten für folgende Ausgaben beantragen: 

  • Personalpauschalen für direkt dem Projekt zugeordnetes zusätzliches Personal in den antragstellenden Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • eine Gemeinausgabenpauschale (15 Prozent auf die Personalausgaben) für notwendige Gemeinausgaben
  • projektspezifische Sach- und Materialausgaben
  • Investitionen und Ausgaben für Fremdleistungen (insbesondere für das Gründungscoaching)
  • Ausgaben für aus dem Projekt resultierende Schutzrechte
  • Ausgaben, die im Zusammenhang der Weiterentwicklung des Businessplans und des Unternehmenskonzeptes stehen.

Auf Grundlage der Antragsunterlagen und gegebenenfalls der persönlichen Präsentation des Gründungsvorhabens durch das Gründungsteam schlägt ein unabhängiges Gutachtergremium eine Auswahl von förderungswürdigen Projekten für das Bewilligungsverfahren vor. Die anschließende Bewilligung der Fördervorhaben erfolgt durch die Bezirksregierung Düsseldorf.

Der Durchführungszeitraum muss spätestens am 31. März 2023 enden.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2020
1.372
Mitarbeiter/innen
30.350
Laufende Vorhaben
2192
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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