SPACES - Forschungspartnerschaften zur Anpassung komplexer Prozesse im System Erde in der Region Südliches Afrika

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Bundesforschungsministerium fördert in SPACES wissenschaftliche Kooperationsprojekte im südlichen Afrika, die zur Formulierung wissenschaftsbasierter Empfehlungen für das Erdsystem-Management an die Politik beitragen und die nachhaltige Nutzung sowie den Erhalt der verschiedenen Ökosystemleistungen der Region sichern.

SPACES soll zudem die wissenschaftliche Vernetzung des südlichen Afrikas mit deutschen Forschungsinstitutionen fördern und so zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele beitragen: Ziel 13 erfordert Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels, Nachhaltigkeitsziel 14 sieht den Schutz von Ozeanen, Meeren und Meeresressourcen vor. Auch das Ziel 15, Ökosysteme zu schützen, wird vom Forschungsprogramm SPACES adressiert. Die Zusammenarbeit mit den Ländern des Südlichen Afrikas entspricht dem Ziel, die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wiederzubeleben.

Die Fördermaßnahme richtet sich an Forschungsprojekte, die sich mit der zeitlichen Variabilität und mit Trends der Küstenströmungssysteme unter Berücksichtigung ihres Einflusses auf die Wechselwirkungen Land-Ozean-Atmosphäre im südlichen Afrika sowie ihre Auswirkungen auf biogeochemische Kreisläufe und dem Management von marinen natürlichen Ressourcen befassen und Projekte, in denen der Kohlenstoff-, Wasser-, Nähr- und Schadstofftransport unter Berücksichtigung ihrer Transformationsmechanismen und -dynamiken in Fluss-, Ästuar- und Küstengebieten und im Hinblick auf ihre Bedeutung für Bevölkerung, Artenvielfalt und Ökosystemleistungen erforscht wird.

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