ERA-Net Smart Grids Plus – 3. Joint Call

eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Mit dem 2007 vorgelegten Strategieplan für Energietechnologie (SET-Plan) beabsichtigt die Europäische Kommission die Beschleunigung der Erforschung und Entwicklung umweltschonender Energietechnologien. Diese sollen ein sicheres sauberes und effizientes europäisches Energiesystem gewährleisten und die Wettbewerbsfähigkeit Europas im weltweiten Vergleich erhöhen. Die von 21 europäischen Ländern und Regionen getragene und durch die Europäische Kommission kofinanzierte Forschungsinitiative ERA-Net Smart Grids Plus wird zu diesen Zielen beitragen. Die Forschungsinitiative geht bereits in ihren dritten Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Forschungsprojekte im Bereich Smart Grids.

Mehr als 200 Smart-Grid-Demonstrationsprojekte wurden in Europa auf nationaler und regionaler Ebene gefördert. Mit dem oben erwähnten Aufruf wollen die Mitglieder des ERA-Nets, auf diesen Demonstrationsprojekten aufbauend, weitere Schritte in der Entwicklung intelligenter Netze ermöglichen. Die Initiative wird die nationalen/regionalen Förderbudgets koordinieren und sich dabei von der Implementierung der relevanten europäischen FuE-Roadmaps leiten lassen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt die Initiative mit Fördermitteln, da die Absichten der Initiative in hohem Maße zum Ziel der Energiewende kompatibel sind, eine zuverlässige, umweltschonende und bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten. Außerdem können deutsche Unternehmen in transeuropäischen Forschungsverbünden z. B. von Skaleneffekten und transnationaler Standardisierung profitieren.

 

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( abgelaufen: 14. September 2017 – 14. November 2017 )

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind transnationale Forschungsverbünde, bestehend aus mindestens zwei Projektpartnern voneinander unabhängiger Organisationen und unterschiedlicher am ERA-Net Smart Grids Plus beteiligter Partnerländer.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Forschungsvorhaben, welche Pilot- und Demonstrationsvorhaben im Bereich Smart Grids entwickeln und umsetzen. Die Projekte sollten daher ein Technology Readiness Level (TRL) von 5-7 aufweisen. Der Fokus der geförderten Projekten sollte auf der Validierung, Skalierbarkeit und Reproduzierbarkeit der Smart Grids Lösungen liegen. Genauere Informationen sind im Call Text enthalten.

Wie wird gefördert?

Das Förderverfahren ist zweistufig:

1. Stufe

Einreichungszeitraum für Projektskizzen (Project proposals): 14. September bis 14. November 2017 (14:00 MEZ)

2. Stufe

Im Laufe des Förderverfahrens werden deutsche Projektpartner bei Aussicht auf eine positive Beurteilung der Projektskizzen aufgefordert, nationale Vollanträge einzureichen. Die Vollanträge müssen den Anforderungen des ERA-Nets Smart Grids Plus sowie den jeweiligen nationalen Förderbedingungen entsprechen.

Weitere Informationen zur Förderinitiative sind auf der Website des ERA-Nets Smart Grids Plus zu finden.

Das Verfahren zur Einreichung nationaler Vollanträge in Stufe 2 mittels easy-Online sowie die nationalen Förderbedingungen sind der aktuellen Förderbekanntmachung des BMWi „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ vom 08. Dezember 2014 zu entnehmen.

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