2. Call des ERA-NETs SIINN: Sichere Anwendung innovativer Nanowissenschaft und Nanotechnologie

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Das ERA-NET SIINN („Safe Implementation of Innovative Nanoscience and Nanotechnology“) ist eine gemeinsame Initiative von 19 Partnern aus 14 europäischen Ländern bzw. Regionen. Im Rahmen der zweiten SIINN-Bekanntmachung steht die Beteiligung an Projekten Unternehmen und Forschungseinrichtungen in folgenden Ländern offen: Deutschland, Israel, Österreich, Portugal, Rumänien und Wallonie (Belgien). Es werden transnationale Verbundprojekte gefördert, an denen mindestens drei Verbundpartner aktiv beteiligt sein müssen, von denen mindestens zwei aus an der Ausschreibung beteiligten Partnerländern bzw. –regionen kommen müssen.

Die Zuwendungen werden länderspezifisch gewährt, d. h. jedes Partnerland finanziert die an den Projekten beteiligten Unternehmen, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen des jeweils eigenen Landes. Darüber hinaus können in jedem geförderten Projekt maximal zwei Partner aus anderen Staaten bzw. Regionen als den zuvor genannten teilnehmen, falls sie ihre Finanzierung auf anderem Wege als über das ERA-NET SIINN sicherstellen. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass mindestens 66 % der beteiligten Projektpartner und 66 % des gesamten Förderbudgets aus Ländern/Regionen stammen müssen, die sich mit Fördermitteln an der Ausschreibung beteiligen.

Internationale Einreichungsfrist: 31. Oktober 2013, 12 Uhr MEZ
Nationale Einreichungsfrist (PtJ/BMBF): 15. November 2013

Im Rahmen des ERA-NETs SIINN wurde am 18. Juni 2013 die zweite transnationale Ausschreibung veröffentlicht. Stichtag für die Einreichung der englischsprachigen Anträge beim SIINN Call Office ist der 31. Oktober 2013, 12 Uhr. Zusätzlich müssen deutsche Antragsteller separate deutschsprachige Antragsunterlagen beim Projektträger Jülich einreichen. Stichtag hierfür ist der 15. November 2013.

Das Ziel dieser Bekanntmachung ist das Schließen vorhandener Wissenslücken in Bezug auf Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, die im Zusammenhang mit synthetischen Nanomaterialien stehen. Hierdurch sollen verlässliche Rahmenbedingungen für den schnellen Transfer von Forschungsresultaten aus Nanowissenschaft und Nanotechnologie in industrielle Anwendungen geschaffen werden. Die Bekanntmachung richtet sich an innovative transnationale Forschungsprojekte, die sich mit synthetischen Nanomaterialien befassen und dabei eines der fünf nachfolgend genannten Themenfelder adressieren:

  1. Übergeordnete Aspekte der Nano-Risikoforschung
  2. Expositions-/Belastungsuntersuchungen
  3. Toxizitätsmechanismen
  4. Erforschung der Auswirkungen synthetischer Nanomaterialien auf die Umwelt
  5. Forschungsvorhaben zu Eigenschaften synthetischer Nanomaterialien und deren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit

Antragsberechtigt sind in Deutschland Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (mit Sitz und überwiegender Ergebnisverwertung in Deutschland), Hochschulen, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen ergänzend zu ihrer Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine entsprechende deutschsprachige Bekanntmachung am 22. Juli 2013 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Alle deutschen Antragsteller müssen den zuständigen Projektträger kontaktieren, um die geltenden deutschen Förderbedingungen zu erfragen.

Ausführliche Angaben zur Vorbereitung der internationalen Skizze und alle für die Beteiligung relevanten Informationen sind der SIINN-Webseite (siehe unten) zu entnehmen oder können beim Projektträger Jülich angefordert werden.

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