Rückkehrprogramm 2016

eine Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen

Hervorragend qualifizierte junge Forscherinnen und Forscher sind das Fundament für Spitzenforschung in NRW. Aus diesem Grund unterstützt das Land die akademische Karriere junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch verschiedene Angebote und Programme als Teil der Forschungsstrategie Fortschritt.NRW.

Das „Programm zur Förderung der Rückkehr des hoch qualifizierten Forschungsnachwuchses aus dem Ausland“ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) möchte junge herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Ausland forschen, zur Rückkehr nach NRW bewegen, um  den Wissenschaftsstandort weiter zu stärken.

Es richtet sich an den hochqualifizierten Forschungsnachwuchs im Ausland, der mit seinen herausragenden Ideen zur Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen beitragen kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können eine Universität aus Nordrhein-Westfalen frei wählen und bekommen für einen Zeitraum von fünf Jahren eine Förderung von bis zu 1,25 Millionen Euro, mit der sie eine Nachwuchsforschergruppe aufbauen können. Ziel ist eine Qualifikation für eine Professur.

Nach bisher acht erfolgreichen Förderrunden, von denen viele Forschergruppen bereits erfolgreich aufgebaut und erste Teilnehmer auch zum Professor berufen wurden, geht das Programm nun in die neunte Förderrunde. Thematisch sollen in dieser Förderphase vor allem Beiträge zur Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen (unter besonderer Berücksichtigung der Wirtschafts- sowie der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften) gefördert werden. Herausragende Wissenschaftler, die mindestens zwei Jahre exzellente wissenschaftliche Arbeit nach ihrer Promotion nachweisen können, zum Zeitpunkt der Bewerbung seit mindestens einem Jahr im Ausland arbeiten und zuvor ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland hatten, können sich um eine Förderung bewerben. Das Auswahlverfahren ist zweistufig. In einem ersten Schritt werden die Bewerbungen von unabhängigen, interdisziplinären Gutachterinnen und Gutachtern bewertet und in einem zweiten Schritt findet ein Auswahlsymposium statt, bei dem die Kandidaten die Möglichkeit bekommen, ihre Arbeit einer Fachjury zu präsentieren. Im Anschluss erfolgt eine endgültige Auswahl durch die Fachjury.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen.

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