Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Unmittelbar nach der Hochwasserkatastrophe an der Elbe im August 2002 wurden mehrere Forschungsvorhaben initiiert, die sich mit der Minderung des Hochwasserrisikos durch Nutzung von Flutpoldern an Havel und Oder, der Schadstoffbelastung an Mulde und Elbe und den Auswirkungen auf den Talgrundwasserleiter im Raum Dresden befassten.

Im März 2004 veröffentlichte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) weitere Forschungsschwerpunkte in der Bekanntmachung "Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse", die gemeinsam vom Projektträger Jülich und dem Projektträger Karlsruhe umgesetzt werden. Dabei handelt es sich um die Entwicklung integrativer Konzepte für das Risikomanagement, den technischen Hochwasserschutz, aber auch die Risikokommunikation und Bildungsaspekte. Das Auswahlverfahren wurde abgeschlossen, die Förderung 2005 begonnen. Eine Übersicht zu den geförderten Forschungsvorhaben stellt das Geoforschungszentrum Potsdam, das die fachliche Koordinierung der Förderaktivität übernommen hat, auf der Internetseite RIMAX zur Verfügung.

Im Rahmen des EU-Vorhabens ERA-NET CRUE, an dem der Projektträger Jülich beteiligt ist, soll die nationale Forschung in den nächsten Jahren stärker im europäischen Kontext abgestimmt werden. Ein erster gemeinsamer Call erfolgte im November 2005.

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