Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ im Rahmen der Corona-Hilfe des Landes Nordrhein-Westfalen

eine Initiative des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Wichtiger Hinweis:

Das Budget des Sonderprogramms Klimaresilienz in Kommunen ist derzeit ausgeschöpft. Von Anfragen und Antragstellungen ist daher abzusehen.

Wir bedanken uns für das große Interesse am Sonderprogramm und informieren auf unserer Homepage, sofern wieder Anträge gestellt werden können oder es vergleichbare Programme gibt.

 

Die Corona-Krise hat das Leben aller Menschen auf der Welt, in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen in einem vorher kaum vorstellbaren Maße verändert. Auch die Kommunen sind aufgrund massiv wegbrechender Einnahmen von den Folgen der Corona-Krise schwer betroffen.

Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig resiliente Strukturen für die Menschen in den Städten sind. Den nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden kommt bei der Anpassung an den Klimawandel eine besondere Verantwortung zu. Als Planungsträger weisen sie Wohnbau-, Gewerbe-, Verkehrs- und Grünflächen aus und haben entscheidenden Einfluss sowohl auf die Bodenversiegelung als auch auf die Bepflanzung der Flächen, Dächer- und Fassaden. Mit geeigneten Maßnahmen und einer übergreifenden Strategie können sie die eigene Resilienz gegenüber extremen Wetterbedingungen stärken.

Aus diesem Grund fördert das Klimaresilienz-Programm im Rahmen des NRW-Konjunkturprogramms die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen, insbesondere investive Maßnahmen zur Herstellung hitzemindernder Strukturen. Dazu zählen bspw. Maßnahmen der Begrünung, Verdunstung und Kühlung zur Minderung des urbanen Wärmeinseleffekts. Informationen über konkret durchgeführte Maßnahmen sollen anderen Kommunen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, um eine Breitenwirkung zu erzeugen.

Das Land ergänzt so die Soforthilfen des Bundesprogramms zielgenau dort, wo es für Nordrhein-Westfalen notwendig ist. Die Landesregierung verfolgt das grundsätzliche Ziel, die Klimaresilienz in

Kommunen zu stärken und dadurch indirekt auch Unternehmen zu unterstützen, die sich in Richtung Anpassungswirtschaft neu oder verstärkt orientieren. Das Förderprogramm unterstützt indirekt die konjunkturelle Erholung unseres Bundeslandes, indem es öffentliche Aufträge ermöglicht, von denen vor allem die Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus, aber auch Planungsbüros und andere Betriebe profitieren werden.

Das Förderprogramm gliedert sich in den Baustein „Städte und Hitze“, welcher Maßnahmen zur Dach- und Fassadenbegrünung und „coole“ öffentliche Räume beinhaltet sowie den zweiten Baustein „Klimaresiliente Schulen: Coole Schulhöfe“.

Für weitergehende Fragen beachten Sie bitte die Bekanntmachung, die FAQ-Liste und die Handreichung zum Programmbereich 3.1 a) „Weiterleitung an Private“ im Downloadbereich.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( noch 75 Tage )
Startdatum: 19. Oktober 2020 Enddatum: 31. Dezember 2021 Heute 17. Oktober 2021
Bekanntmachung

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Der Aufruf richtet sich an nordrhein-westfälischeStädte, Gemeinden und Kreise sowie deren Zusammenschlüsse, Zweckverbände und deren Eigengesellschaften, Träger öffentlicher Schulen sowie Träger genehmigter Ersatzschulen. Die Antragsberechtigung variiert allerdings zwischen den Bausteinen, siehe hierzu bitte Nr. 5 des Programmtextes.

Was wird gefördert?

Zuwendungsfähig sind investive Maßnahmen, insbesondere Sachausgaben und Ausgaben für Investitionen für bauliche oder technische Maßnahmen sowie Fremdleistungen für deren Planung und Installationen durch hierfür nachweisbar qualifiziertes externes Fachpersonal. Die geförderten Maßnahmen müssen auf dem Gebiet einer Stadt, Gemeinde oder eines Kreises in Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden.

Wie wird gefördert?

Die Fördermittel werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse bewilligt.

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