Kommunale Netzwerke


Gefördert wird der Aufbau und Betrieb kommunaler Netzwerke zu den Themenbereichen

  • Klimaschutz
  • Energieeffizienz
  • Ressourceneffizienz
  • klimafreundliche Mobilität

Die Förderung erfolgt für die Gewinnungs- und/oder die Netzwerkphase. Die Förderung der Netzwerkphase erfolgt unabhängig davon, ob zuvor eine Förderung der Gewinnungsphase erfolgt ist.

Gewinnungsphase


Gefördert wird die Gewinnung von Netzwerkteilnehmern durch eine Netzwerkmanagerin oder einen Netzwerkmanager. Das Netzwerkmanagement wirbt Teilnehmer für das aufzubauende Netzwerk an.

Zuwendungsfähig sind Personalausgaben für das Netzwerkmanagement sowie Ausgaben für Fahrten zu Gewinnungsgesprächen vor Ort, Werbematerial zur Gewinnung von Netzwerkteilnehmern sowie die Organisation und Durchführung einer regionalen Informationsveranstaltung zur Gewinnung von Netzwerkteilnehmern.

 Rahmenbedingungen:

  • Förderquote: max. 100 Prozent
  • max. Zuwendung i. H. v. 3.000 Euro, davon max. 1.000 Euro für Personalausgaben
  • Bewilligungszeitraum: 12 Monate
  • mind. sechs Teilnehmer ergeben ein Netzwerk, das eine anschließende Netzwerkphase beantragen kann
  • die Gewinnungsversuche (auch erfolglose) sind anhand von schriftlichen Bestätigungen der angesprochenen Teilnehmer nachzuweisen und zuwendungsfähig
  • je Netzwerkmanager können maximal drei Gewinnungsphasen gleichzeitig gefördert werden
  • Folgeanträge für eine weitere Gewinnungsphase können nur gestellt werden, sofern die Mehrzahl der bereits geförderten Gewinnungsphasen zum Zeitpunkt der Antragstellung in die Netzwerkphase eingetreten ist

Als Antrag einzureichen sind:

Netzwerkphase


Gefördert werden Aufbau, Betrieb und Begleitung eines Netzwerks durch ein externes Netzwerkmanagement. Dieses hat sicherzustellen, dass die Teilnahme von mindestens sechs Teilnehmern am Netzwerk vertraglich gesichert ist und ein qualifiziertes Netzwerkteam eingesetzt wird.

 Rahmenbedingungen:

  • Förderquote: max. 60 Prozent, im ersten Förderjahr max. 20.000 Euro pro Netzwerkteilnehmer, danach max. 10.000 Euro pro Teilnehmer und Förderjahr
  • Bewilligungszeitraum: 36 Monate
  • ein Netzwerk besteht aus mind. sechs Teilnehmern, die sich zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zusammenschließen
  • bei der Anzahl an Teilnehmern des Netzwerks sind die regionalen Gegebenheiten und die Steuerungsfähigkeit der Managerin oder des Managers zu berücksichtigen
  • der Netzwerkmanager wird gemäß Nummer 12 der VV zu § 44 BHO befähigt, die Zuwendung an den Zusammenschluss der Netzwerkteilnehmer weiterzuleiten

Als Antrag einzureichen sind:

  • easy-Online-Antrag
  • Vorhabenbeschreibung (gemäß Vorlage)
  • Nachweis der fachlichen Kompetenz des Netzwerkmanagers (drei Projekte mit Bezug zum beantragten Netzwerk sowie zur Erfahrung mit öffentlichen Einrichtungen)
  • mind. sechs Interessensbekundungen zur Teilnahme an einem Netzwerk (gemäß Vorlage)
  • wenn zutreffend: eine De-Minimis-Erklärung (gemäß Vorlage) des Netzwerkteilnehmers, für den eine Beihilferelevanz festgestellt wurde. Sollte die Zuwendung für den betreffenden Netzwerkteilnehmer als staatliche Beihilfe im Sinne des Artikels 107 Absatz 1 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) einzustufen sein, erfolgt die Förderung als De-minimis-Beihilfe auf Grundlage der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen (De-minimis-Verordnung, ABl. EU 2013, L 352/1). Dies kann eine Absenkung des Förderbetrags für den betreffenden Netzwerkpartner zur Folge haben. Die Beihilferelevanz ist durch den Antragsteller im Antrag und somit entsprechend im Gesamtfinanzierungsplan zu berücksichtigen.

Nach Bewilligung des Antrags ist zeitnah nach Start des Bewilligungszeitraums folgende Erklärung einzureichen: Gemeinsame Erklärung von Netzwerkmanager und den Netzwerkteilnehmern in der Netzwerkphase (gemäß Vorlage)

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2017
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