Energiesparmodelle


Einführung von Energiesparmodellen


Gefördert wird die Einführung von Energiesparmodellen, die Nutzerinnen und Nutzer sowie Träger von kommunalen Einrichtungen (insbesondere in Schulen und Kindertagesstätten) zur aktiven Mitarbeit im Klimaschutz und zur Einsparung von Energie, Wasser und Abfall motivieren.

Bitte lesen Sie vor Antragstellung unbedingt die spezifischen Informationen im Hinweisblatt für strategische Förderschwerpunkte

Rahmenbedingungen:

Die Regelförderquote beträgt maximal 65 Prozent. Der Mindesteigenanteil beträgt 5 Prozent. Finanzschwache Kommunen können eine Förderquote von 90 Prozent beantragen und es entfällt der Mindesteigenanteil.

Zusätzlich beantragt werden können:

Die zusätzlichen Prozentpunkte können unter Beachtung des Mindesteigenanteils zur Förderquote von 65 Prozent (bzw. 90 Prozent) hinzu addiert werden. Die max. Förderquote beträgt 100 Prozent.

Der Bewilligungszeitraum beträgt 48 Monate.

Als Antrag einzureichen sind:

Starterpaket für Energiesparmodelle


Im Rahmen der Umsetzung von Energiesparmodellen kann innerhalb der ersten 18 Monate nach Beginn des Bewilligungszeitraums einmalig die Förderung für ein Starterpaket beantragt werden.

Rahmenbedingungen:

Die Regelföderquote beträgt maximal 50 Prozent. Der Mindesteigenanteil beträgt 5 Prozent. Finanzschwache Kommunen können eine Förderquote von 65 Prozent beantragen und es entfällt der Mindesteigenanteil.

Zusätzlich beantragt werden können:

Die zusätzlichen Prozentpunkte können unter Beachtung des Mindesteigenanteils zur Förderquote von 50 Prozent (bzw. 65 Prozent) hinzu addiert werden.

Der Bewilligungszeitraum wird maximal bis zum Ende des Bewilligungszeitraums des Energiesparmodells (Hauptvorhaben) gewährt.

 Als Antrag einzureichen sind:

FAQ Energiesparmodelle


Welche Ausgaben können bei der Einführung von Energiesparmodellen gefördert werden?

  • Gefördert werden Sachausgaben zur Unterstützung von Energiesparmodellen (Energiesparmanagement), zur Motivation der Nutzerinnen und Nutzer – insbesondere in Schulen und Kindertagesstätten – sowie zur aktiven Mitarbeit im Klimaschutz und zur Einsparung von Energie, Wasser und Abfall.
  • Zuwendungsfähige Ausgaben sind Personalausgaben für eigenes Fachpersonal (inkl. weitere Sachausgaben) oder alternativ die Beauftragung eines externen Dienstleisters.
  • Zu den o. g. Sachausgaben zählen u.a. Papier, Stifte, Portoausgaben und Fernmeldegebühren, sofern Einzelverbindungsnachweise möglich sind.


Können auch Ausgaben für die Öffentlichkeitsarbeit gefördert werden?

Ausgaben für die begleitende ÖA können bis zu 5.000,- Euro gefördert werden, wenn diese z. B. der Erstellung von Informationsmaterialien zu Projektinhalten, Zielen und Aktivitäten dienen für Eltern, Lehrkräfte und Hausmeister, die neben der Information auch die Mobilisierung und Sensibilisierung dieser Akteure für Klimaschutzmaßnahmen zum Ziel haben. Dazu zählen auch Ausgaben für Konzeption, Layout und Druck von Flyern, Broschüren oder Plakate. Hierbei soll darauf geachtet werden, dass sparsam mit den Ressourcen umgegangen wird, also nicht unnötig viel gedruckt wird.


Welche Ausgaben sind bei der Einführung eines Energiesparmodells nicht förderfähig?

Ausgaben, die zur Grundausstattung des Zuwendungsempfängers zählen oder einer Umsetzung von Maßnahmen zuzuordnen sind, können nicht gefördert werden.

Dazu zählen z. B.:

  • Foto-, Video- oder Thermografie-Kameras, Büroausstattung, Unteraufträge für Leistungen, die typische Tätigkeiten eines Energiesparmanagements ausmachen, (Durchführung von Exkursionen, Zählerablesen oder Datenauswertung);
  • Raummieten, Software, Teilnahmegebühren für Tagungen, Konferenzen oder Seminare, Literatur, die nicht ständig für das Vorhaben benötigt wird, Bewirtung oder Bewirtungsausstattung, Prämien oder Preisgelder sowie Zertifizierungen.


Was bedeutet „Starterpaket“?

Ein Starterpaket kann im Rahmen der Umsetzung eines Vorhabens zur Einführung von Energiesparmodellen (s. o.) innerhalb der ersten 18 Monate ab Beginn des Bewilligungszeitraums beantragt werden. Ein Starterpaket kann nur einmalig gefördert werden und muss innerhalb des Bewilligungszeitraums des Energiesparmodells (Hauptvorhaben) durchgeführt werden.


Welche Ausgaben können beim Starterpaket gefördert werden?

Gefördert werden Sachausgaben zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit und/oder für Energieteams und/oder Ausgaben für geringinvestive Maßnahmen und/oder für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen eines Aktionstags der betreuten Einrichtung im Umfang von bis zu 1.000,- Euro je betreuter Einrichtung (z. B. Mitmachtheater), entsprechend des jeweiligen Bedarfs der beteiligten Einrichtungen.


Welche Ausgaben
für pädagogische Arbeit können gefördert werden?

Zuwendungsfähigen Sachausgaben für pädagogische Arbeit sind:

  • Flipchart/Stellwand o. ä. und dazugehöriges Material, Experimentierkästen, Lernspiele.
  • Sofern kein eigenes Personal eingestellt wurde, Auftragsvergaben an externe pädagogische Fachkraft für themenrelevante Unterrichtsmodule.
  • Bastelmaterial für die Erstellung von Postern oder Flyer und kleinere Projektarbeiten, wie Pappe, Stifte (Blauer Engel).
  • Altersgerechte Bücher mit Themenbezug Klimaschutz, sparsamer Umgang mit Ressourcen wie Wasser und Energie, nachhaltige Mobilität, nachhaltiger Konsum, Abfallvermeidung.
  • Ausgaben für regionale Exkursionen, Eintrittsgeld, Busreisen; Weiterbildungsausgaben für Lehrkräfte und Hausmeister.


Was sind
„Energieteams“ ?

Teams aus Nutzerinnen und Nutzern (z. B. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, …) der jeweiligen Einrichtung, die sich innerhalb dieser Einrichtung aktiv für Klimaschutzmaßnahmen einsetzen.


Werden Ausgaben für „Energieteams“ gefördert?

Sachausgaben wie Bekleidung mit Aufdruck „Energieteam“ oder „Energiedetektive“ (T‐Shirt/ Weste/ Basecaps), Strommessgerät, CO2‐Messgeräte können als zuwendungsfähig anerkannt werden.


Werden Ausgaben für geringinvestive Maßnahmen zum Klimaschutz gefördert?

Die beantragten Ausgaben für geringinvestive Maßnahmen zum Klimaschutz sowie für deren Installation durch fachkundige externe Dienstleister, sind in der Tabelle einzutragen.

Dazu gehören:

  • Abdichten von Außentüren und Fensterrahmen,
  • Anbringen von Türschließern an Außentüren,
  • Installation von voreinstellbaren manuellen sowie programmierbaren Thermostatventilen,
  • Ersatz von ineffizienten Kleinlüftern (Zu- und Abluft) durch bedarfsgeregelte Neugeräte,
  • Einsatz von Wassersparaufsätzen und/oder wassersparenden Armaturen bei Warmwasserleitungen,
  • Einführung eines bzw. Verbesserung des Abfalltrennsystems und Maßnahmen zur Vermeidung von Abfall.

 

Welche Ausgaben sind bei einem Starterpaket nicht zuwendungsfähig?

Ausgaben, die zur Grundausstattung zählen oder einer Umsetzung von Maßnahmen zuzuordnen sind. Dazu zählen:

  • Büro- und Arbeitsplatzausstattung, Unteraufträge für Leistungen, die typische Tätigkeiten eines Energiesparmanagements ausmachen (Durchführung von Exkursionen, Zählerablesen oder Datenauswertung);
  • Raummieten, Literatur, die nicht ständig für das Vorhaben benötigt wird, Bewirtung oder Bewirtungsausstattung, Prämien oder Preisgelder, Zertifizierungen.

 

Wie beantrage ich meine Ausgaben korrekt?

Bitte nutzen Sie die hier auf der Website zur Verfügung gestellten Formulare (Vorhabenbeschreibung). Alle Finanzpositionen, die beantragt werden können, sind dort aufgeführt. Füllen Sie die Formulare vollständig aus, bevor Sie Ihren Antrag im Bundesförderportal easy-online stellen. Unterschreiben Sie die Unterlagen und senden Sie alle Formulare und Nachweise postalisch an PtJ.

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