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Bike+Ride-Offensive


Das Bundesumweltministerium und die DB Station&Service AG streben im Rahmen ihrer Bike+Ride-Offensive gemeinsam an, dass bis Ende 2022 zusätzlich mindestens 100.000 Bike+Ride-Plätze an Bahnhöfen geschaffen werden. Das Bundesumweltministerium stellt dazu eine anteilige Finanzierung über die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) zur Verfügung. NEU: Seit 1. März 2020 kann zusätzlich eine um 20 Prozentpunkte erhöhte Förderung für Radabstellanlagen beantragt werden, wenn sich die zu errichtende Radabstellanlage innerhalb eines Radius von 100 Metern von einem Bahnhof oder einem Haltepunkt einer Bahnanlage befindet.

  • Grundsätzliche Förderung von bis zu 40 Prozent (60 Prozent für finanzschwache Kommunen) unter 2.11.2 g Errichtung von frei zugänglichen Radabstellanlagen an öffentlichen Einrichtungen bzw. an Verknüpfungspunkten mit dem öffentlichen Nahverkehr. Unter bestimmten Voraussetzungen kann diese Förderquote um die nachfolgend jeweils angegebenen Prozentpunkte (auch kumulativ) erhöht werden, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind:
    • erhöhte Förderung von zusätzlichen 20 Prozentpunkten, wenn sich die zu errichtende Radabstellanlage innerhalb eines Radius von 100 Metern von einem Bahnhof oder einem Haltepunkt einer Bahnanlage befindet
    • erhöhte Förderung von zusätzlichen 15 Prozentpunkten, sofern Antragsteller in einem der vier Braunkohlereviere ansässig sind, die im Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Stand Januar 2019) geografisch definiert sind
    • erhöhte Förderung von zusätzlichen 5 Prozentpunkten für Radabstellanlagen an Gebäuden von Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendwerkstätten sowie Sportstätten sofern diese die Anforderungen an o.g. Nr. 2.11.2 g erfüllen
  • Mindesteigenmittel i.H.v. 15 Prozent (bzw. 10 Prozent bei finanzschwachen Kommunen) müssen aufgebracht werden
  • prioritäre Bearbeitung der Anträge durch PtJ
  • Unterstützung der Antragsteller seitens der DB Station&Service AG bei der Suche nach geeigneten Standorten, bei der Vorplanung und Antragsstellung
  • Gestattungsvertrag für die entgeltfreie Nutzung von Flächen von mindestens 5 Jahren
  • Rahmenvertrag der DB Station&Service AG für drei standardisierte Anlagen-Typen (Reihenbügel-, Doppelstock- und Sammelschließanlagen), aus dem die Kommunen abrufen können

 

Die DB Station&Service AG unterstützt und berät Antragsteller bei der Flächensuche, Vorplanung und Antragstellung. Füllen Sie hierfür einfach das Kontaktformular auf
https://www.deutschebahn.com/bikeandride aus.
Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie die Berater der DB Station&Service AG per Mail unter folgender Mailadresse erreichen: bikeandride@deutschebahn.com oder telefonisch unter folgender Nummer: 030-297 245 37.

FAQ

Wir möchten gerne Flächen der DB in Anspruch nehmen. Müssen die Standardanlagen der Deutschen Bahn verwendet werden?

Nein, das ist nicht zwingend erforderlich. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die zu installierenden Radabstellanlagen den Kriterien der Hinweise der FGSV zum Fahrradparken oder der Technischen Richtlinie 6102-0911 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V. entsprechen.  Sollten Sie den Rahmenvertrag der DB nicht nutzen wollen, ist die Ausschreibung für die Investition und Errichtung von Ihnen selbst durchzuführen.

Die Fläche befindet sich in eigenem Eigentum. Können wir trotzdem auf den Rahmenvertrag der DB zugreifen?

Sollten Sie dies beabsichtigen, ist eine vorherige Kontaktaufnahme mit der DB zwingend erforderlich.

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