Fokusberatung Klimaschutz


Gefördert wird eine Fokusberatung im Bereich Klimaschutz durch externe Dienstleister für Antragsteller, die am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen. Die Beratung erfolgt zu kurzfristig umsetzbaren Klimaschutzaktivitäten und gibt konkrete Empfehlungen.

Zuwendungsfähig sind Sach- und Personalausgaben für maximal 20 Beratungstage durch fachkundige externe Dienstleister.

Rahmenbedingungen:

  • Förderquote: max. 65 Prozent bzw. 90 Prozent für finanzschwache Kommunen
  • Antragsteller aus den vier Braunkohlerevieren, die im Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Stand Januar 2019) geografisch definiert sind, können eine um 15 Prozentpunkte erhöhte Förderquote beantragen. Sollte der bzw. die Fokusberaterin den Antrag stellen, kann die erhöhte Förderquote nur beantragt werden, sofern die zu beratende Einrichtung in den genannten Braunkohlerevieren ansässig ist. Bitte beachten Sie, dass Eigenmittel in Höhe von mindestens 15 Prozent des Gesamtvolumens der zuwendungsfähigen Ausgaben vom Antragsteller eingebracht werden müssen. Finanzschwache Kommunen müssen mindestens 10 Prozent des Gesamtvolumens der zuwendungsfähigen Ausgaben einbringen
  • Bewilligungszeitraum: 18 Monate
  • mindestens die Hälfte der Beratertage findet vor Ort in der zu beratenden Einrichtung statt
  • mindestens ein Förderantrag für eine Klimaschutzmaßnahme der Kommunalrichtlinie wird bei PtJ eingereicht
  • Festlegung einer lokalen Ansprechperson beim Beratungsempfänger
  • keine Förderung erfolgt, wenn bereits ein Klimaschutzkonzept vorliegt
  • neben dem Beratungssuchenden kann der Antrag alternativ auch von einem fachkundigen externen Dienstleister eingereicht werden, der beabsichtigt, eine Fokusberatung durchzuführen. Hinweis: Eine erhöhte Förderquote für finanzschwache Kommunen kann nur durch die Kommune und nicht durch einen Dienstleister beantragt werden

Als Antrag einzureichen sind:

  • easy-Online-Antrag
  • Vorhabenbeschreibung (gemäß Vorlage)
  • Nachweis der Qualifikation des fachkundigen externen Dienstleisters (vier einschlägige Referenzprojekte), sofern der Dienstleister den Antrag stellt
  • sofern der Dienstleister den Antrag stellt: ein Interessensbekundungsschreiben des potenziellen Beratungsempfängers (gemäß Vorlage)
  • sofern die Zuwendung als staatliche Beihilfe im Sinne des Artikels 107 Absatz 1 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) einzustufen ist, ist zusätzlich die De-minimis Erklärung des Beratungsempfängers (gemäß Vorlage) einzureichen (dies kann bei wirtschaftlich tätigen Einrichtungen der Fall sein, z. B. bei Unternehmen und Stadtwerken; nicht aber bei Kommunen)

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2018
1.157
Mitarbeiter/innen
23.426
Laufende Vorhaben
1.752
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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