Fokusberatung Klimaschutz


Gefördert wird eine Fokusberatung im Bereich Klimaschutz durch externe Dienstleister für Antragstellende, die am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen. Die Beratung erfolgt zu kurzfristig umsetzbaren Klimaschutzaktivitäten und gibt konkrete Empfehlungen.

Zuwendungsfähig sind Sach- und Personalausgaben für maximal 20 Beratungstage durch fachkundige externe Dienstleistende.

Bitte lesen Sie vor Antragstellung unbedingt die spezifischen Informationen im Hinweisblatt für strategische Förderschwerpunkte 

Rahmenbedingungen:

Die Regelförderquote beträgt maximal 65 Prozent. Der Mindesteigenanteil beträgt fünf Prozent. Finanzschwache Kommunen können eine Förderquote von 90 Prozent beantragen und es entfällt der Mindesteigenanteil.

Zusätzlich beantragt werden können:

  • 10 Prozentpunkte für Anträge zwischen 1. August 2020 und 31. Dezember 2021
  • 15 Prozentpunkte für Antragstellende aus den vier Braunkohlerevieren, die im Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Stand Januar 2019) geografisch definiert sind. Sollte der bzw. die Fokusberaterin den Antrag stellen, kann die erhöhte Förderquote nur beantragt werden, sofern die zu beratende Einrichtung in den genannten Braunkohlerevieren ansässig ist

Die zusätzlichen Prozentpunkte können unter Beachtung des Mindesteigenanteils zur Förderquote von 65 Prozent (bzw. 90 Prozent) hinzu addiert werden. Die max. Förderquote beträgt 100 Prozent.

Hinweis: Eine erhöhte Förderquote für finanzschwache Kommunen kann nur durch die Kommune und nicht durch einen Dienstleistenden beantragt werden.

Der Bewilligungszeitraum beträgt 18 Monate.

Weiterhin zu beachten ist:

  • mindestens die Hälfte der Beratertage findet vor Ort in der zu beratenden Einrichtung statt
  • mindestens eine durch Bundes- oder Landesprogramme grundsätzlich förderbare Klimaschutzmaßnahme wird in die Umsetzung gebracht oder ein anderes wirkungsvolles Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen wird eingesetzt
  • eine lokale Ansprechperson beim Beratungsempfangenden sollte festgelegt werden
  • keine Förderung erfolgt, wenn bereits ein Klimaschutzkonzept vorliegt
  • neben dem Beratungssuchenden kann der Antrag alternativ auch von einem fachkundigen externen Dienstleistenden eingereicht werden, der beabsichtigt, eine Fokusberatung durchzuführen.

Als Antrag einzureichen sind:

Sofern ein Dienstleistender den Antrag stellt sind zusätzlich einzureichen:

  • Nachweis der Qualifikation (vier einschlägige Referenzprojekte) des fachkundigen externen Dienstleistenden
  • ein Interessensbekundungsschreiben des potenziellen Beratungsempfangenden
  • sofern die Zuwendung als staatliche Beihilfe im Sinne des Artikels 107 Absatz 1 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) einzustufen ist, ist zusätzlich die De-minimis Erklärung des Beratungsempfängers
    einzureichen (betrifft wirtschaftlich tätige Einrichtungen, z. B.  Unternehmen o. Stadtwerke; nicht aber Kommunen)

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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2020
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30.350
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2192
Fördervolumen in Mio. Euro
4
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