Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Unterstützung des Markthochlaufs der Elektromobilität

eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Mit der Förderrichtlinie Elektromobilität unterstützt das BMVI den Markthochlauf von Elektrofahrzeugen und die dazugehörige Ladeinfrastruktur, kommunale Konzepte sowie anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen. Im Fokus dieses Aufrufs stehen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gemäß Absatz 2.2 der Förderrichtlinie.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( abgelaufen: 02. November 2017 – 14. Januar 2018 )
Bekanntmachung
Förderrichtlinie Elektromobilität

( PDF - 82.89 KB - nicht barrierefrei )

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Gebietskörperschaften und gemeinnützige Organisationen. Die Antragsteller müssen die zur erfolgreichen Bearbeitung der im Projekt beschriebenen Aufgaben notwendige Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung des Vorhabens besitzen. Die Antragsteller müssen ferner eine ausreichende Bonität nachweisen. Forschungseinrichtungen, die von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur für Aufgaben außerhalb der Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Die Antragstellung durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Bestimmungen im Anhang 1 AGVO wird
ausdrücklich begrüßt.

Was wird gefördert?

Gefördert werden:

  • Entwicklungsvorhaben zur Stärkung der Elektrifizierung im Bereich Öffentlicher Personenverkehr (Straße und Schiene)
  • Entwicklungsvorhaben zur Stärkung der Elektrifizierung in den Bereichen Güter- und Wirtschaftsverkehr (Straße und Schiene)
  • Weiterentwicklung innovativer Ladetechnologien unter Berücksichtigung der verstärkten Integration erneuerbarer Energien
  • Entwicklungs- und Technologievorhaben zur Stärkung der Elektrifizierung im Bereich der Sonderverkehre und Sonderfahrzeuge (z. B. an Flughäfen, Häfen, Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste) sowie Anwendungen im Bereich der Schifffahrt mit Fokus auf reine batterieelektrische Fahrzeuge
  • Entwicklungs- und Technologievorhaben zur Unterstützung der bestehenden deutsch-chinesischen Kooperation des BMVI (siehe separates Dokument)

Alle Schwerpunkte sind im Förderaufruf näher beschrieben.

Wie wird gefördert?

Es erfolgt eine Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt und bei der Bewilligung auf einen Höchstbetrag begrenzt. Soweit die Gewährung einer Zuwendung europäisches Beihilferecht berührt, muss die Bemessung der jeweiligen Förderquote die Regelung über Beihilfen für Forschung, Entwicklung und Innovation in Artikel 25 AGVO berücksichtigen.

F&E-Vorhaben im Rahmen industrieller Forschung können danach mit bis zu 50 Prozent, F&E-Vorhaben im Rahmen experimenteller Entwicklung mit bis zu 25 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bezuschusst werden. Die AGVO lässt jedoch für KMU sowie unter bestimmten Voraussetzungen bei einer tatsächlichen Zusammenarbeit mit Partnern eine höhere Beihilfeintensität zu, wenn das Vorhaben anderenfalls nicht durchgeführt werden kann.

Die durch ein Vorhaben verursachten zusätzlichen Ausgaben können bei Hochschulen vollfinanziert, bei Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen mit Anteilfinanzierung bis zu 90 Prozent gefördert werden, sofern das Vorhaben ohne die Übernahme der hohen Finanzierung durch den Bund nicht durchgeführt werden könnte und damit die Erfüllung des Zuwendungszwecks in dem notwendigen Umfang nicht möglich wäre.

Übt ein und dieselbe Einrichtung sowohl wirtschaftliche als auch nichtwirtschaftliche Tätigkeiten aus, fällt die öffentliche Finanzierung der nichtwirtschaftlichen Tätigkeiten nicht unter Artikel 107 Absatz 1 AEUV, wenn die nichtwirtschaftlichen und die wirtschaftlichen Tätigkeiten und ihre Kosten, Finanzierung und Erlöse klar voneinander getrennt werden können, sodass keine Gefahr der Quersubventionierung der wirtschaftlichen Tätigkeit besteht. Der Nachweis der korrekten Zuordnung der Kosten, Finanzierung und Erlöse kann im Laufe des beantragten Vorhabens geführt werden. Unter der Voraussetzung, dass die Zuwendung keine Beihilfe darstellt, können die Projekte von Gebietskörperschaften und gemeinnützigen Organisationen grundsätzlich mit Anteilfinanzierung bis zu 80 Prozent gefördert werden.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2016
1085
Mitarbeiter/innen
17.891
Laufende Vorhaben
1.460
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen