SUSFOOD – ERA-Net zur Förderung transnationaler Kooperationsprojekte (2. Auswahlrunde)

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Die Versorgung der Menschen mit Nahrung ist eine globale Herausforderung. In Zukunft wird die Weltbevölkerung weiter zunehmen und damit auch die Nachfrage nach Lebensmitteln steigen. Gleichzeitig gilt es, die Verknappung notwendiger Ressourcen wie Land, Wasser oder Energie auszugleichen. Vorausschauendes Handeln und die Umstellung auf eine nachhaltige Lebensmittelproduktion mit hoher Effizienz und niedriger Umweltbelastung sind dafür notwendig.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( abgelaufen: 31. Januar 2014 – 01. April 2014 )

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland, darunter insbesondere auch KMU (Definition der Europäischen Gemeinschaft für KMU).

Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Was wird gefördert?

Ziele von SUSFOOD sind eine nachhaltige Lebensmittelproduktion sowie die Reduzierung von Umweltbelastung und Abfällen, die gesicherte Versorgung und hohe Qualität von Lebensmitteln zur Steigerung der Lebensqualität, nachhaltiges Verhalten von Konsumenten sowie die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Lebensmittelindustrie und wirtschaftliches Wachstum, vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU).

In der Initiative SUSFOOD (SUStainable FOOD production and consumption) werden Projekte gefördert, die einen wesentlichen Beitrag zu wenigstens einem der folgenden Themen leisten :

  • Entwicklung von Innovationen in Lebensmittelverarbeitungstechnologien
  • Erarbeitung von Strategien zur Steigerung der Ressourceneffizienz bei der Lebensmittelverarbeitung, mit besonderem Schwerpunkt auf Minimierung von Umweltverschmutzung, Energieverbrauch sowie Abfällen und Abwässern
  • Erarbeitung von interdisziplinären Forschungsansätzen, um innovative Produkte zu generieren und neue Rohmaterialien als Ausgangsstoffe für Lebensmittel nutzbar zu machen

Wie wird gefördert?

Die Laufzeiten der Initiative SUSFOOD :    

  • SUSFOOD im 7. Forschungsrahmenprogramm:  1. Dezember 2010 bis 30. November 2014    
  • SUSFOOD2 in Horizont 2020:  1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2021

Der dritte „Call“ (2017) hat ein Fördervolumen von insgesamt ca. 14 Millionen Euro (hiervon 4 Millionen Euro co-finanziert durch die Europäische Kommission sowie rund 10 Millionen Euro von den nationalen/regionalen Förderpartnern des Netzwerks). Deutschland ist in diesem „Call“ durch BMEL vertreten.

In den „Calls“ 1 und 2 (2013 und 2014) wurden insgesamt 9,7 Millionen und 5,2 Millionen Euro Fördervolumen erreicht – davon jeweils 1,7 und 1,3 Millionen Euro Förderung durch das BMBF.

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 Prozent anteilfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 Prozent der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt. Für KMU erlaubt die AGVO gegebenenfalls höhere Beihilfeintensitäten.

Die in Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c bis f AGVO genannten Schwellenwerte und die in den Artikeln 26, 27, 31, 32 und 33 AGVO genannten Beihilfeintensitäten werden nicht überschritten.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft – FhG – die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 Prozent gefördert werden können.

Für Forschungs- und Entwicklungsbeihilfen im Agrarsektor müssen die Voraussetzungen der Absätze 2 bis 5 bzw. 7 des Artikels 34 der AGVO erfüllt sein. Die Laufzeit der geförderten Maßnahme beträgt im Regelfall bis zu drei Jahre.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2016
1085
Mitarbeiter/innen
17.891
Laufende Vorhaben
1.460
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen