KMU-innovativ: Biotechnologie – BioChance

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

In vielen Bereichen der Spitzenforschung sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts. Sie vertreten ein kleines oder mittleres Unternehmen, haben eine exzellente Idee und planen die Durchführung eines anspruchsvollen vorwettbewerblichen Forschungs- und Entwicklungsvorhabens? Dann eröffnet Ihnen KMU-innovativ eine einfache und beschleunigte Perspektive zu Fördermitteln. Diese unternehmensorientierte Förderinitiative verfolgt das Ziel, Risiken für innovative FuE-Projekte abzumildern, die Kooperation von KMUs und akademischen Gruppen, aber auch mit Großunternehmen zu intensivieren und den Technologietransfer zu beschleunigen. In diesem äußerst erfolgreichen Förderprofil wurden seit 2007 bis Ende 2015 rund 250 Einzel- und Verbundprojekte gefördert, an denen sich das BMBF mit einer Gesamtsumme von 210 Millionen Euro beteiligt hat. Gleichzeitig wurden bereits ca. 150 Millionen Euro Eigenkapital für Innovationen mobilisiert.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( noch 60 Tage )
Startdatum: 15. April 2018 Enddatum: 15. Oktober 2018 Heute 16. August 2018

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind in der Regel kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Europäischen Union. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland verlangt (Definition der Europäischen Union für KMU).

Im Rahmen von Projekten der Verbundforschung sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, antragsberechtigt. Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Was wird gefördert?

  • Förderung neu gegründeter und bestehender Unternehmen, die in der modernen Biotechnologie tätig sind oder ihr Tätigkeitsspektrum in die Biotechnologie erweitern wollen.
  • Förderung industrieller Forschungs- und vorwettbewerblicher Entwicklungsarbeiten als Einzelvorhaben oder im Verbund mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen (sowohl kleinere und mittlere Unternehmen als auch Großunternehmen).
  • Förderung von Projekten aus der Bioökonomie und allen Zweigen der Biotechnologie, einschließlich der Entwicklung von Therapeutika, Diagnostika und Impfstoffen.

Wie wird gefördert?

Die Förderkriterien

Hauptkriterien für eine positive Förderentscheidung sind einerseits die wissenschaftlich-technische Qualität des Vorhabens und andererseits der Beitrag zur Unternehmensentwicklung. Die detaillierten Bewertungskriterien sind in der Förderrichtlinie genannt und werden in der Handreichung für Skizzeneinreicher ausführlich erläutert. Eingereichte Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb. Das BMBF wird bei seiner Auswahlentscheidung von einem Gutachterkreis beraten, dessen Zusammensetzung breite Kompetenzen aufweist. Falls Sie Interessenkonflikte bei einzelnen Mitgliedern des Gremiums in Bezug auf Ihre Skizze vermuten, besteht die Möglichkeit, dies bei der Skizzeneinreichung mitzuteilen. 

Das Verfahren

Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober. Skizzen von Verbundprojekten sind vom koordinierenden KMU einzureichen. Für eine plausible Kosten- und Ausgabenschätzung empfehlen wir Ihnen unsere Kalkulationsmustertabelle.

Die Projektskizzen sollten einen Umfang von zehn Seiten nicht überschreiten (Schriftart Arial, Schriftgröße 11 pt, Zeilenabstand 1,15). Eine vorteilhafte Gliederung finden Sie in der Handreichung für Skizzeneinreicher. Für die Einreichung der Skizzen nutzen Sie bitte pt-outline. Damit die Online-Version der Projektskizze Bestandskraft erlangt, muss diese (Deckblatt plus Vorhabenbeschreibung) zusätzlich spätestens fünf Werktage nach den o. g. Terminen unterschrieben beim Projektträger Jülich vorliegen. 

Ihre Vorteile

Innerhalb von zwei Monaten nach dem Stichtag werden die für eine Förderung geeigneten Forschungsvorhaben ausgewählt und die Projektverantwortlichen zur Einreichung des Projektantrags aufgefordert. Über die Bewilligung einer Förderung wird ebenfalls in der Regel innerhalb von zwei Monaten nach Vorlage der vollständigen Antragsunterlagen entschieden.

Es wird eine angemessene Eigenbeteiligung der Unternehmen von grundsätzlich mindestens 50 Prozent der projektspezifischen Kosten vorausgesetzt. Damit auch Spitzenforscher insbesondere von kleinen und Start-up-Unternehmen ihre Ideen verwirklichen können, kann sich der Eigenanteil durch die Gewährung eines KMU-Aufschlags (KMU-Bonus) reduzieren.

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 Prozent anteilsfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 Prozent der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt. Bei knappen Eigenmitteln des Antragstellers kann das Vorhaben unter Berücksichtigung fachlicher Aspekte in mehrere zeitlich aufeinander folgende Phasen aufgeteilt werden, wobei jedes Teilvorhaben in sich abgeschlossen sein muss. Bei Antragstellern, deren gesamte Eigenanteile aus BMBF-geförderten Forschungsvorhaben 100.000 Euro pro Jahr nicht überschreiten, kann eine vereinfachte Bonitätsprüfung vorgenommen werden.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft – FhG – die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 Prozent gefördert werden können.

Bei der Bemessung der jeweiligen Förderquote müssen die Beihilfehöchstintensitäten der AGVO eingehalten werden. Die AGVO lässt für KMU differenzierte Aufschläge zu, die gegebenenfalls zu einer höheren Förderquote führen können

Publikationen

Innovation durch Biotechnologie
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2017 PDF 3,5 MB

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