EurotransBio – Initiative für transnationale KMU-Förderung – 13. Auswahlrunde

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Mit dem Aufbau der Biotechnologie-Regionen in Deutschland und mit der gezielten Unterstützung von Forschungsvorhaben im Rahmen der BMBF-Initiative „BioChancePLUS“ ist seit Ende der 1990er Jahre der erfolgreiche Aufbau einer im europäischen Vergleich führenden Anzahl junger und innovativer deutscher Biotechnologie-Unternehmen eingeleitet worden. Für neue technologische Entwicklungen und für Vernetzungs- und Verwertungsstrategien sind Allianzen, Kooperationen und Firmennetzwerke zwischen Biotechnologie-Unternehmen auf nationaler und internationaler Ebene von größerer Bedeutung.

An dieser Stelle setzt die Förderinitiative Eurotrans-Bio an, in der ausgewählte transnationale Kooperationsprojekte in der Biotechnologie unterstützt werden. Ziel dieser transnationalen Ausschreibung, die das BMBF im Rahmen der Förderinitiative Eurotrans-Bio zusammen mit Forschungsförderern aus verschiedenen Mitgliedstaaten der EU durchführt, ist es, die technologischen Stärken sowie die finanziellen Ressourcen der beteiligten Unternehmen im europäischen Umfeld zu koordinieren, zu vernetzen und zu bündeln. Dadurch kann der Innovationsprozess beschleunigt und die Produktorientierung in den zusammenarbeitenden Biotechnologie-Unternehmen gestärkt werden.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( noch 50 Tage )
Startdatum: 26. Juli 2017 Enddatum: 31. Januar 2018 Heute 12. Dezember 2017

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind in der Regel kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Europäischen Union. Es kann verlangt
werden, dass der Zuwendungsempfänger zum Zeitpunkt der Auszahlung der Zuwendung eine Betriebsstätte oder
Niederlassung in Deutschland hat (Definition der Europäischen Union für KMU).

Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen ergänzend zu ihrer Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Was wird gefördert?

Die Ausschreibung ist themenoffen für Projektvorschläge aus allen Bereichen der industriebezogenen und angewandten Forschung der Biotechnologie. Gefördert werden Verbünde von Biotechnologie-Firmen aus mindestens zwei der beteiligten Länder. Akademische Forschungsgruppen können den Konsortien ebenfalls angehören, wenn deren Beitrag zur Erreichung der Projektziele erforderlich ist. Die Bewerbung muss in englischer Sprache und unter Verwendung der entsprechenden Formulare erfolgen.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Bemessungsgrundlagen für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 Prozent anteilsfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 Prozent der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogene Kosten), die individuell bis zu 100 Prozent gefördert werden können.

Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss die AGVO berücksichtigen. Die AGVO lässt für KMU differenzierte
Aufschläge zu, die gegebenenfalls zu einer höheren Förderquote führen können.

Bisherige Ausschreibungsrunden


Im Rahmen von zwölf Ausschreibungen zwischen 2006 und 2017 wurden 168 Forschungsprojekte transnationaler Konsortien, bestehend aus Biotechnologie-Unternehmen der Partnerländer und deren akademischen Partnern, mit einem Gesamtprojektvolumen von mehr als 277 Millionen Euro gefördert.

Eine 13. Ausschreibungsrunde ist vom 4. Oktober 2017 bis zum 31. Januar 2018 für die Einreichung von Projektvorschlägen geöffnet.

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