ERA CoBioTech – ERA-Net Cofund on Biotechnologies

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Die ERA-Net-Cofund-Initiative ERA CoBioTech (European Research Area-Net Cofund on Biotechnologies) hat das Ziel, Beiträge zur Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu leisten: die Sicherung der Welternährung, die Produktion von gesunden und sicheren Lebensmitteln, die nachhaltige Herstellung biobasierter Materialien, Chemikalien, Textilien oder Pharmazeutika sowie die Entwicklung nachhaltiger industrieller Prozesse und technologischer Verfahren zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe aus biologischen Ressourcen.

Mit der ersten, von der EU kofinanzierten und von Deutschland koordinierten Bekanntmachung von Förderrichtlinien im Themenbereich Biotechnologie fördert ERA CoBioTech transnationale Forschungsverbünde zur Umsetzung einer nachhaltigen Bioökonomie.

Gemeinsam mit 13 Partnern aus 18 Staaten wird nun eine zweite Bekanntmachung zur Förderung transnationaler Verbundvorhaben veröffentlicht, womit die Förderung fortgeführt und thematisch fokussiert werden soll.

Mit seiner Beteiligung an ERA CoBioTech fördert das BMBF die Umsetzung der in der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ der Bundesregierung festgehaltenen Ziele auf lokaler, regionaler und europaweiter Ebene.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( noch 29 Tage )
Startdatum: 16. Oktober 2018 Enddatum: 14. Dezember 2018 Heute 15. November 2018

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie in der Regel kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft in der Europäischen Union, dem EWR und der Schweiz. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung in Deutschland, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung), verlangt.

Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden.

Was wird gefördert?

ERA CoBioTech hat am 16. Oktober 2018 eine Ausschreibung zur Einreichung von Skizzen für Forschungsprojekte geöffnet. Mit einem Gesamtvolumen von etwa 15,3 Millionen Euro sollen interdisziplinäre, innovative und multinationale Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert werden. Gefördert werden sollen Forschung- und Entwicklungsvorhaben (FuE-Vorhaben), die im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt werden. Zuwendungen werden länderspezifisch gewährt. Jedes Partnerland finanziert die Antragsteller des jeweils eigenen Staates.

Förderziel ist die Erschließung biotechnologischer Potenziale und Chancen mikrobieller Gemeinschaften natürlichen und/oder synthetischen Ursprungs, von Mischkulturen sowie von Kaskaden von Mikroorganismen. Hierfür sollen Ansätze aus der Synthetischen Biologie, der Systembiologie, der Bioinformatik und der Biotechnologie verwendet werden. Damit soll die Entwicklung nachhaltiger industrieller Prozesse und technologischer Verfahren zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe aus biologischen Ressourcen gefördert werden.

Gefördert werden internationale Verbundprojekte, in denen Unternehmen, Hochschulen und/oder Forschungseinrichtungen aus Deutschland mit internationalen Partnern zusammenarbeiten. Zur Erreichung der Projektziele soll die bestmögliche Zusammensetzung des Verbundes gewählt werden.

Weitere Informationen zum internationalen Aufruf sowie die Teilnahmebedingungen sind im Call Announcement und auf der Submission Website zu finden.

Wie wird gefördert?

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die Einreichungsfrist der Projektskizzen endet am 14. Dezember 2018. Anschließend wird ein international abgestimmtes Begutachtungsverfahren der Projektskizzen durchgeführt. Darauf folgt für die zur Förderung empfohlenen Projektskizzen das förmliche Antragsverfahren.

Ansprechpartner/-in


Dr. Petra Schulte
+49 02461 61-9031

Dr. Christian Breuer
+49 02461 61-96929

Irina Kobrin
+49 02461 61-3926

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Call Announcement

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Guidelines for Applicants

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