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LEAP-RE-Long term Europe Africa Partnership on Renewable Energy

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Die Long term Europe Africa Partnership on Renewable Energy“ (LEAP-RE) ist ein 5-Jahres-Programm, das von der Europäischen Kommission im Rahmen von Horizont 2020 mitfinanziert wird. Ziel des Programms ist es, eine langfristige Partnerschaft zwischen Europa und Afrika im Bereich Forschung und Innovation zu Erneuerbaren Energien zu entwickeln.

Das Programm wird von einem Konsortium bestehend aus 83 Partnern aus europäischen und afrikanischen Ländern durchgeführt. Das Gesamtbudget des Programms beläuft sich auf rund 32 Millionen Euro, einschließlich 15 Millionen Euro von der Europäischen Kommission. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Forschungs- und Innovationsprojekten, die von öffentlichen und privaten Akteuren vorgeschlagen werden. Innerhalb des Konsortiums gibt es acht afrikanische und zehn europäische Förderorganisationen.

Im Jahr 2021 gab es einen ersten gemeinsamen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen. Möglicherweise wird ein weiterer im Jahr 2022 veröffentlicht werden. Die Einreichung wird als zweistufiger Prozess organisiert, in welchem zuerst Skizzen eingereicht werden müssen. Dieser Schritt ist verpflichtend. Erst nach der Aufforderung zur Einreichung eines Vollantrages durch die Europäische Kommission kann es im Weiteren zu einer Förderung kommen.

Einreichungsfrist für die Skizzen war der 1. April 2021, die Frist für die Vollanträge ist der 15. September 2021.

Einreichungsfrist:Frist für Vollanträge ( noch 45 Tage )
Startdatum: 15. Januar 2021 Enddatum: 15. September 2021 Heute 01. August 2021

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Gefördert werden gemeinsame Projekte zwischen afrikanischen, europäischen und deutschen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zur Entwicklung erfolgreicher Business Cases für Energieversorgungsdienstleistungen sowie (gegebenenfalls) Wertschöpfungsketten für grünen Wasserstoff in Afrika südlich der Sahara.

Es werden Grundlagenforschung, angewandte Forschung und die TRL 2 bis 6 unterstützt. Es werden Universitäten, Forschungsinstitute, KMUs und Großunternehmen sowie NGOs gefördert. Die Projektlaufzeit beträgt bis zu 36 Monaten.

Weitere Informationen sind hier zu finden.
Über diesen Förderaufruf werden potentielle Zuwendungsempfänger aus Deutschland in einem Konsortium gefördert. Die nicht in Deutschland ansässigen Forschungspartner müssen sich in ihren Ländern um Förderung bemühen.

Was wird gefördert?

Die gemeinsame LEAP-RE-Ausschreibung 2021 befasst sich mit allen Aspekten der Wertschöpfungskette Erneuerbarer Energien und deckt sowohl die Energieerzeugung als auch die Umwandlung, Speicherung und Nutzung ab. Es wird angeregt, auch Querschnittsthemen einzubeziehen.

Insgesamt können im Rahmen der gemeinsamen LEAP-RE-Aufforderung 2021 Projekte der Grundlagenforschung, der industriellen Forschung, der angewandten Forschung und der experimentellen Entwicklung (die alle Innovationsschritte abdecken) gefördert werden.

Weitere Informationen sind hier im Anhang zusammengefasst.

Wie wird gefördert?

Dies ist ein formloser Förderaufruf auf Grundlage der Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Förderung von Zuwendungen im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung "Innovationen für die Energiewende" vom 6. Februar 2019. Die Bestimmungen dieser Förderbekanntmachung finden auf Bewerbungen nach Ziff. 2 unverändert Anwendung.

 

Informationen zur Antragstellung


Die Informationen auf dieser Seite werden fortlaufend aktualisiert.

Wer kann einen Antrag einreichen?

Nur Antragsteller, die in der ersten Phase eine Skizze mit einem förderfähigen Konsortium eingereicht haben und nach deren Evaluation eine Aufforderung zur Antragstellung durch das Joint Call Secretariat erhalten haben, dürfen einen Vollantrag einreichen. Die Aufforderung zur Antragstellung ist am 15. Juni 2021 erfolgt.

Wie muss der Antrag gestellt werden?

Die Vollanträge auf EU-Ebene werden über das LEAP-RE Electronic Submission System eingereicht, wie bereits die Skizzen in der ersten Phase. Für Informationen zur Antragstellung sowie zur Nutzung der Plattform steht das Joint Call Secretariat (E-Mail: pilier1@leap-re.eu) zur Verfügung.  Einige Förderinstitutionen benötigen parallel zur Einreichung des Vollantrages zusätzliche Unterlagen. Informationen dazu sind von den internationalen Antragstellern selbstständig einzuholen. Deutsche Antragsteller müssen zunächst keine zusätzlichen Dokumente einreichen. Nach Sichtung aller Vollanträge durch das Gutachtergremium werden diejenigen Antragsteller informiert, die den Zuschlag für eine Förderung erhalten. Die Benachrichtigung wird zum 30. November 2021 erfolgen. Um die deutschen Antragsteller im Falle eines positiven Bescheides fördern zu können, benötigt PtJ von jedem dieser Antragsteller einen Förderantrag (AZK, AZA, AZAP) entsprechend der Richtlinien des BMBF.

Die Einreichung der Förderanträge erfolgt in elektronischer Form ausschließlich über easy-Online. Das elektronische Formularsystem führt durch die einzelnen Schritte der Einreichung. Der Antrag muss anschließend unterschrieben und postalisch an PtJ gesendet werden. Bitte beachten: Der Vollantrag, der über das LEAP-RE Electronic Submission System eingereicht wird, muss dem Antrag als Anhang beigefügt werden. Dieses Dokument muss nicht übersetzt werden. Die Vorhabenbeschreibung kann in englischer oder deutscher Sprache eingereicht werden. In jedem Fall ist aber ein Abstract in deutscher Sprache voranzustellen.

PtJ stellt im Download-Bereich Dokumente zur Verfügung, die als Vorlagen zur Antragstellung dienen sollen. Diese Dokumente müssen jedoch nicht verpflichtend genutzt werden. Zudem berät PtJ gerne auch persönlich bei der Antragstellung (siehe Ansprechpartner/in).

Welche Fristen gelten?
Die Frist für die Einreichung eines Vollantrages über das LEAP-RE Electronic Submission System ist der 15. September 2021 um 17:00 Uhr MESZ.

Bis zum 30. November 2021 werden diejenigen Antragsteller benachrichtigt, die einen Zuschlag erhalten und vorbehaltlich erfolgreicher nationaler Antragsprüfung und Bewilligung gefördert werden. Die Projektlaufzeit soll im 1. Halbjahr 2022 beginnen. 

Die Anträge der deutschen Antragsteller müssen spätestens bis zum 15. Januar 2022 eingereicht werden.

Nützliche Dokumente zur Antragstellung

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