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CO2-Abscheidung und -Nutzung in der Grundstoffindustrie

innerhalb der Forschungsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung

Etwa ein Fünftel der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland stammt aus der Industrie. Rund 30 Prozent dieser Emissionen sind prozessbedingt. Gerade diese, nach heutigem Stand der Technik nicht vermeidbaren Prozessemissionen, stellen für die Dekarbonisierung der Industrie – insbesondere der energieintensiven Grundstoffindustrie – eine besonders große Herausforderung dar. Der Förderaufruf soll dazu beitragen, technische Lücken zu schließen, die derzeit den Einsatz von Technologien und Prozessen zur CO2-Abscheidung und -Nutzung im Großmaßstab noch behindern.

Das Ziel: vollständige CCU-Prozessketten

Der Schwerpunkt des Förderaufrufs liegt deshalb auf der technischen Weiterentwicklung und Erprobung von CO2-Abscheidemethoden und der Kreislaufführung von CO2 wie im Kapitel 4.4.4 „CO2-Technologien für die Energiewende“ des 7. Energieforschungsprogramms dargestellt. Hier sieht die Bundesregierung einen entscheidenden Anknüpfungspunkt, um die gewünschten vollständigen CCU-Prozessketten (Carbon Capture and Utilization) zu erreichen.

Der Förderaufruf „CO2-Abscheidung und -Nutzung in der Grundstoffindustrie“ richtet sich insbesondere Industrieunternehmen. Antragsberechtigt sind außerdem Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften beziehungsweise öffentliche Verwaltungen, Vereine, Verbände und Stiftungen.

Skizzen über easyOnline im Förderbereich „Technologien in der CO2-Kreislaufwirtschaft“ einreichen

Der Förderaufruf läuft im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms zum Förderschwerpunkt CO2-Kreislaufwirtschaft. Daher reichen Sie bitte die Skizzen in easyOnline unter dem Förderbereich „Technologien in der CO2-Kreislaufwirtschaft“ ein.

Aktuelle Informationen zu diesem und weiteren Förderschwerpunkten finden Sie auf energieforschung.de.

Einreichungsfrist:Skizzeneinreichung ( abgelaufen: 15. Dezember 2020 – 15. März 2021 )

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Im Rahmen des vorliegenden Aufrufs sollen primär Verbundvorhaben unter der Federführung eines industriellen Partners gefördert werden. Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (industriegeführte Konsortien).

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Gebietskörperschaften bzw. Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung, Vereine, Verbände und Stiftungen.

Was wird gefördert?

Der Schwerpunkt des Förderaufrufs liegt auf der technischen Weiterentwicklung und Erprobung von CO2-Abscheidemethoden und der Kreislaufführung von CO2 wie im Kapitel 4.4.4 „CO2-Technologien für die Energiewende“ des 7. Energieforschungsprogramms dargestellt.

Der Förderaufruf soll dazu beitragen, technische Lücken zu schließen, die derzeit den Einsatz von Technologien und Prozessen zur CO2-Abscheidung und -Nutzung im Großmaßstab noch behindern. Neben den technischen sollen auch die ökonomischen und rechtlichen Voraussetzungen analysiert und weiterentwickelt werden.

Wie wird gefördert?

Der Förderaufruf läuft im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms zum Förderschwerpunkt CO2-Kreislaufwirtschaft. Daher reichen Sie bitte die Skizzen in easyOnline unter dem Förderbereich „Technologien in der CO2-Kreislaufwirtschaft“ ein. Eine erste Skizzenauswahl findet nach dem 15. März 2021 statt.

Projektskizzen können aber auch nach diesem Termin weiterhin eingereicht werden.

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