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Trinkwasserversorgung


Energieeffiziente Aggregate (Einzelkomponenten) in der Trinkwasserversorgung


Gefördert werden der Austausch bestehender Pumpen- bzw. Ventilatorsysteme in der Trinkwasserversorgung und die Nachrüstung von Motoren mit Frequenzumformern. Zudem werden eine hydraulische Betriebsoptimierung und die Installation von Mess-, Regel- und Steuertechnik gefördert. Pumpen- bzw. Ventilatorsysteme beinhalten alle Bauteile inklusive der Hydraulik, Motoren, Frequenzumrichter, EMV-Filter und der entsprechenden Verbindungsleitungen.

  • Rahmenbedingungen:
  • Förderquote für Anträge zwischen 1. August 2020 und 31. Dezember 2021: maximal 40 Prozent bzw. 50 Prozent für finanzschwache Kommunen; maximale Zuwendung: 200.000 Euro
  • Antragsteller aus den vier Braunkohlerevieren, die im Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Stand Januar 2019) geografisch definiert sind, können eine um 15 Prozentpunkte erhöhte Förderquote beantragen
  • Bewilligungszeitraum: 24 Monate
  • der Motor muss mindestens die Effizienzklasse IE4 aufweisen
  • der Motor muss mindestens die Effizienzklasse IE3 aufweisen, wenn er drehzahlgeregelt ist
  • der Motor wird in die Steuerung der Leitwarte eingebunden
  • die neu eingebauten Pumpen oder Ventilatoren werden bedarfsgerecht dimensioniert (keine Sicherheitsaufschläge)
  • der Gesamtwirkungsgrad des Pumpen- bzw. Ventilatorsystems muss sich um mindestens 10 Prozent erhöhen und darf im Ergebnis 70 Prozent nicht unterschreiten. Bei Pumpen, die weniger als 80 m3/h fördern, muss sich der Gesamtwirkungsgrad um mindestens 10 Prozent erhöhen und darf im Ergebnis 65 Prozent nicht unterschreiten, sofern moderne drehzahlgeregelte Antriebe verwendet werden. Dies ist bei Pumpen in Anlehnung an die DIN EN 9906 zu überprüfen und nachzuweisen
  • die Mess-, Steuer und Regeltechnik ermöglicht die Ermittlung und Überwachung des Gesamtwirkungsgrads; Mess-, Regel- und Steuertechnik ist für den bedarfsgerechten Betrieb des Frequenzumformers zu installieren. Bei der Messtechnik ist auf Verfahren zurückzugreifen, die die Druckverluste nicht erhöhen

Als Antrag einzureichen sind:

Systemische Optimierung in der Trinkwasserversorgung


Ziel der Förderung ist die Minderung von Treibhausgasemissionen durch die Steigerung der Energieeffizienz und durch Maßnahmen zur absoluten Reduzierung des Energieverbrauchs in der gesamten Kette der Trinkwasserversorgung. Gefördert werden Investitionen in die Modernisierung von Trinkwasserversorgungsanlagen sowie Optimierungsdienstleistungen.

Rahmenbedingungen:

  • Förderquote für Anträge zwischen 1. August 2020 und 31. Dezember 2021: maximal 30 Prozent bzw. 40 Prozent für finanzschwache Kommunen; maximale Zuwendung: 200.000 Euro
  • Antragsteller aus den vier Braunkohlerevieren, die im Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Stand Januar 2019) geografisch definiert sind, können eine um 15 Prozentpunkte erhöhte Förderquote beantragen
  • Bewilligungszeitraum: 36 Monate
  • die beantragten Maßnahmen wurden in einer zuvor durchgeführten Potenzialstudie beschrieben und quantifiziert
  • in der Potenzialstudie wurde nachgewiesen, dass durch die zuwendungsfähigen Maßnahmen der spezifische Energieverbrauch pro m³ Trinkwasser um 20 Prozent reduziert werden kann, bei gleichbleibender Wasserqualität
  • werden bei der systemischen Optimierung Einzelkomponenten verbaut, die gemäß Nummer 2.14.1 gefördert werden, gelten die in Nummer 2.14.1 festgeschriebenen Effizienz-Vorgaben

Als Antrag einzureichen sind:

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Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2019
1.320
Mitarbeiter/innen
28.146
Laufende Vorhaben
1950
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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