Weg frei für die nächste Runde der Kommunalrichtlinie des BMUB

16. Juni 2014

Im Rahmen ihres Klimaschutzkonzeptes von 2010 hat die Bundesregierung sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahre 2050 um 80 bis 95 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Vor allem Kommunen können ihren Teil zur Erreichung dieses Ziels beitragen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert daher mit der "Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative" Klimaschutzprojekte von Kommunen.

Die Bilanz der Kommunalrichtlinie ist bisher beachtlich: Seit dem Beginn der Förderung im Jahr 2008 wurden bereits über 6.000 Vorhaben in rund 3.000 Kommunen bewilligt. Im September 2014 soll nun die novellierte Richtlinie veröffentlicht werden. Der Umweltausschuss des Deutschen Bundestages hat die Novellierung kürzlich verabschiedet. Die entsprechenden Einreichungsphasen sollen von 1. Januar bis zum 31. März jeweils in 2015 und 2016 folgen. Die Förderschwerpunkte der Kommunalrichtlinie 2014 werden größtenteils beibehalten.

Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt die Kommunalrichtlinie im Auftrag des BMUB fachlich und administrativ um. In diesem Rahmen übernimmt PtJ die Beratung der Antragsteller, die Begutachtung der eingereichten Anträge, die Bewilligung sowie die anschließende Betreuung der Zuwendungsempfänger.

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