Webinar zum Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050 am 22. August 2017

18. August 2017

Insbesondere Städte und Kommunen sind gemeinsam mit Hochschulen aufgerufen, sich noch bis zum 15. September 2017 mit einem kurzen Ideenkonzept für Thema Zwei des Ideenwettbewerbs „EnEff.Gebäude.2050“ anzumelden. Die vollständigen Unterlagen können bis zum 3. November 2017 eingereicht werden. Die Abgabefrist hat der Projektträger Jülich (PtJ) als Auslober des Wettbewerbs auf vielfältigen Wunsch für Thema Zwei verlängert.

Interessierte können am Dienstag, den 22. August 2017, an einem Webinar mit Informationen zur Bewerbung teilnehmen. Details und die Anmeldung befinden sich auf der PtJ-Internetseite. Hier können auch die Wettbewerbsunterlagen heruntergeladen sowie Fragen in einem Forum gestellt werden.

Unter dem übergeordneten Motto „ENERGIEWENDEBAUEN“ werden unter Thema Zwei des Ideenwettbewerbs Konzepte für einen internationalen Energiewettbewerb für Gebäude und Quartiere ausgezeichnet, die sich nachhaltig und organisch in den Stadtraum integrieren. Damit soll in dauerhaften sogenannten „Living-Labs“ eine öffentlichkeitswirksame Adressierung der energie- und klimapolitischen Herausforderungen im Gebäudebereich erreicht werden. Die besten Vorschläge werden auf der Preisverleihung am 6. Dezember 2017 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin mit 130.000 Euro prämiert.

Herausragende Ideen und Konzepte als Vorbereitung für internationale Auslobung
In Vorbereitung für eine internationale Auslobung, die im kommenden Jahr von der Internationalen Energieagentur (IEA) zu erwarten ist, sucht die Jury die bestmöglichen Vorschläge für einen in Deutschland ausgerichteten Energiewettbewerb für Gebäude und Quartiere. Teil Zwei des Wettbewerbs „EnEff.Gebäude.2050“ setzt hier eine bislang fehlende Stimulanz und will herausragende Ideen antragsreif machen. Dafür werden bereits im Vorfeld der erwarteten internationalen Auslobung möglichst aussichtsreiche Konsortien gesucht: Städte und Kommunen in Deutschland, die als Vorreiter in Sachen Klimaschutz im Zuge ihrer städtebaulichen Entwicklung einen internationalen Energiewettbewerb auf ihrem Stadtgebiet austragen wollen. Dabei ist ausdrücklich gewünscht, Hochschulen und andere lokale Akteure, Interessengruppen und Nutzer mit einzubeziehen.

„In allen Bereichen, in denen wir Energie nutzen, brauchen wir die besten denkbaren Lösungen. Dabei messen sich die besten Lösungen aber nicht nur an technischen und wirtschaftlichen Kriterien, sondern auch an ihrer Umsetzbarkeit in Wirtschaft, Gesellschaft und einer breiten Akzeptanz bei den Nutzern“, sagt der ehemalige Bundesumwelt- und spätere Bundesbauminister Prof. Klaus Töpfer (1987 bis 1998). Der Umweltexperte und Vorsitzende der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung der Bundesregierung wird die Festansprache auf der Preisverleihung am 6. Dezember 2017 halten. „Wann, wenn nicht heute“, so Töpfer, “liegt es nahe, einen internationalen Energiewettbewerb zu etablieren, in dem sich Konzepte messen und alle Beteiligten voneinander lernen.“

Ideen für innovative Modellvorhaben wertet eine Jury bereits aus
Im ersten Teil des Wettbewerbs wurden innovative Modellvorhaben gesucht, die breitentaugliche Wege zu nahezu klimaneutralen Gebäuden und Quartieren im Jahr 2050 aufzeigen. Der Stichtag für Planer und Bauherren war der 15. August 2017. Die eingereichten Ideen und Konzepte für zukunftsweisende Gebäude und Quartiere werden bereits von einer Jury mit Experten aus Wissenschaft und Praxis in den kommenden Wochen bewertet. Dieser Teil des Wettbewerbs ist mit 150.000 Euro dotiert.

Kontakt
Mit der operativen Durchführung des Wettbewerbs ist das Büro sol∙id∙ar planungswerkstatt betraut. Fragen können per E-Mail ptj-ideenwettbewerb@solidar-pw.de oder im Forum unter http://ptj-ideenwettbewerb.solidar-pw.de gestellt werden.

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