Expeditionsfilm dokumentiert Forschungsfahrt zu den heißen Quellen vor Neuseeland

12. Juli 2017

Schwarze Raucher und Kraken am Meeresboden – das und vieles mehr haben 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Fahrt SO253 mit dem Forschungsschiff „Sonne“ beobachtet. Am 22. Dezember 2016 waren sie mit dem modernsten deutschen Forschungsschiff in Nouméa, Neukaledonien, aufgebrochen und haben Kurs auf den Kermadec-Vulkanbogen vor Neuseeland genommen. Ziel der Expedition war die Erforschung der Vulkane unter der Meeresoberfläche. Ein Expeditionsfilm zeigt neben atemberaubenden Unterwasserwelten Luftaufnahmen des Forschungsschiffs und von einsamen Inseln mitten im Südpazifik.

Zu sehen ist auch die Arbeit der Forscherinnen und Forscher der Disziplinen Chemie, Geologie, Biologie und Physik. „Wir haben Hydrothermalsysteme neu entdeckt, wir haben andere beproben können und Daten bekommen, die bisher noch keiner hatte“, fasst Fahrtleiterin Prof. Dr. Andrea Koschinsky von der Jacobs University Bremen ihre Highlights der Fahrt zusammen. Und auch das Miteinander an Bord war etwas Besonderes: „Wir sind aufeinander angewiesen und es bilden sich tolle Gemeinschaften, man unterstützt sich unheimlich“, so Koschinsky.

Der Projektträger Jülich (PtJ) ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit der Fachkommunikation zur Meeresforschung im Programm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA) beauftragt. Der dreiminütige Film ist Teil des Expeditionsblogs, den die PtJ-Wissenschaftsjournalistin Marie Heidenreich während der Fahrt verfasst hat. Das BMBF ist auch Eigner der „Sonne“ und stellt das Schiff der Wissenschaft für die Erforschung der Ozeane zur Verfügung. PtJ begutachtet die Fahrtanträge und empfiehlt, welche Fahrten vom BMBF gefördert werden sollen.

Die Expedition SO253 auf einen Blick:

Forschungsthema: Der Einfluss von hydrothermalen Quellen auf die Chemie, Geologie und Biologie des Meeres

Wissenschaftliche Leitung der Fahrt: Prof. Dr. Andrea Koschinsky (Jacobs University Bremen)

Start: 22. Dezember 2016, Nouméa (Neukaledonien)

Ende: 21. Januar 2017, Auckland (Neuseeland)

 

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