Nanotechnologien für den Umweltschutz - Nutzen und Auswirkungen (NanoNature)

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Die Nanotechnologien können vielfältig für den Umweltschutz eingesetzt werden. Zum einen können sie Einsparungen über den gesamten Lebenszyklus eines industriell hergestellten Produktes ermöglichen. Zum anderen können nanotechnologische Verfahren zur Wasser- und Bodensanierung, sowie zur Reinigung von Luft genutzt werden.

Durch den industriellen Einsatz der Nanotechnologien werden zunehmend synthetische Nanopartikel/-materialien in die Umwelt eingetragen. Mögliche Wechselwirkungen zwischen Nanopartikeln und -materialien und der Umwelt müssen daher systematisch untersucht werden, um somit mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und möglichst auszuschließen.

Ziel der Fördermaßnahme ist es zum einen in Deutschland die potenziellen Marktsegmente für Nanomaterialien im Umweltbereich zu stärken und den Export auf diesem Gebiet auszubauen. Zum anderen soll systematisch der Eintrag, die Verteilung, der Verbleib und die Wirkung von synthetischen Nanopartikeln und Nanomaterialien in der Umwelt erforscht und angepasste Messmethoden entwickelt werden. Dies erfordert ein multidisziplinäres Zusammenwirken von Unternehmen mit Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen entlang der Wertschöpfungskette.

Gefördert werden daher risikoreiche und anwendungsorientierte industrielle Verbundprojekte unter der Beteiligung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Die Bekanntmachung „NanoNature“ ist Bestandteil der Hightech-Strategie und der darin implementierten „Nano-Initiative Aktionsplan 2010“ der Bundesregierung. Die Hightech-Strategie möchte in den Innovationsfeldern "Werkstoff- und Nanotechnologien" durch Innovationen in den Werkstoff- und Nanotechnologien die Wettbewerbsfähigkeit wichtiger deutscher Industriebranchen ausbauen und die Bedingungen für Gesundheit und Umwelt der Menschen verbessern.

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