Forschungsfonds Mecklenburg-Vorpommern

eine Initiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Zur Unterstützung der Profilierungs- und Modernisierungsprozesse an den Hochschulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern hat das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern 2010 ein neues Programm zur Förderung der wissenschaftlichen Exzellenz aufgelegt, das an das auslaufende Exzellenzförderprogramm Mecklenburg-Vorpommern anknüpft. Das Land stellt hierfür in den Jahren 2010 bis 2014 bis zu 15 Millionen Euro bereit. EU-Strukturfondsmittel in Höhe von insgesamt 12 Millionen Euro für wirtschaftsnahe Forschung werden durch 3 Millionen Euro Landesmittel ergänzt.

  • Einreichungsfrist 15. Oktober 2010

Der Forschungsfonds Mecklenburg-Vorpommern zielt auf eine spezifische Stärkung der anwendungsorientierten Forschung der wissenschaftlichen Einrichtungen im Lande. Es sollen dadurch zukunftsorientierte und hochwertige Arbeitsplätze in Wissenschaft und Wirtschaft geschaffen werden.

Schwerpunktmäßig sollen nachfolgende Wissenschafts- bzw. Technologiefelder durch den Forschungsfonds weiter entwickelt werden:

  • Lebenswissenschaften einschließlich Medizin- und Biomedizintechnik,
  • Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Katalysechemie,
  • Plasmaphysik,
  • Ingenieurwissenschaften mit Schwerpunkt Maritime Technologie,
  • Informations- und Kommunikations-Technologien,
  • Lebensmitteltechnologien,
  • regenerative Energien und nachwachsende Rohstoffe,
  • Geistes- und Sozialwissenschaften.

1. Ausschreibung 2010

Für den ersten Wettbewerbsaufruf sind 5 Millionen Euro vorgesehen. Er ist themenoffen und teilnahmeberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschulen und der außeruniversitären Forschungseinrichtungen Mecklenburg-Vorpommerns. Das Projekt ist in Mecklenburg-Vorpommern durchzuführen. Die Projektlaufzeit sollte in der Regel 2 Jahre betragen.

Einreichungsfrist ist der 15. oktober 2010 (Ausschlussfrist). Die Projektskizze (siehe PDF Dokument 1. Ausschreibung) sollte bei Einzelanträgen maximal 10 Seiten und bei Verbundvorhaben maximal 20 Seiten umfassen. Der Skizze sind beizufügen:

  • Skizzenformular
  • Finanzierungsplan
  • Publikationsliste und Projektliste der letzten fünf Jahre
  • Angaben zu den laufenden Bundes- und EU Projekten, welche das Vorhaben flankieren soll.

Es werden für jeden Antrag zwei fachliche Gutachten eingeholt. Die Gutachter werden in der Regel Inhaber eines Lehrstuhls sein. Einer der Gutachter soll im Hauptthemengebiet des Antrages wissenschaftlich ausgewiesen sein. 

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