Exzellenzförderprogramm Mecklenburg-Vorpommern

eine Initiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern verfügt mit seinen Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen über erhebliche wissenschaftliche Potenziale, die im Sinne strategischer Wettbewerbsvorteile unter den Bedingungen der Wissensgesellschaft zu entscheidenden Ressourcen der Landesentwicklung zählen. Mit dem Ziel, diese Potenziale weiter zu entwickeln und damit den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern weiter zu stärken, hat die Landesregierung das Exzellenzförderprogramm aufgelegt.

Ziel des Wettbewerbs ist es insbesondere, ausgewiesene wissenschaftliche Kompetenz der Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen Mecklenburg-Vorpommerns durch den Wettbewerb weiter zu entwickeln. Ein wichtiges Ziel des Exzellenzförderprogramms des Landes ist es, durch die gezielte Bereitstellung zusätzlicher Mittel Spitzenforschung im Lande zu stärken und die wissenschaftlichen Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern national und international wettbewerbsfähiger zu machen. Im Rahmen der Ausschreibung können dabei sowohl neue Projekte initiiert als auch vorhandene Projekte aktualisiert bzw. erweitert werden. Prioritär kommen solche Vorhaben zur Förderung, die national sowie international sichtbare Forschungsverbünde sinnvoll ergänzen und verstärken. Der Nachweis von Publikationen in international renommierten Fachzeitschriften, Monographien usw. ist somit Voraussetzung für eine erfolgreiche Antragstellung.

Mit dem Exzellenzförderprogramm soll das Profil Mecklenburg-Vorpommerns als Forschungsstandort über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht werden, um zukünftig an überregionalen Programmen der Forschungsförderung, auch im Kontext des Paktes für Forschung und Innovation, in verstärktem Maße zu partizipieren.

Forschungsprojekte, die die Profillinien und Forschungsschwerpunkte der Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen flankieren und an denen sich die Einrichtungen mit eigenen finanziellen Ressourcen beteiligen (mindestens 15 % der Gesamtkosten), erhalten bei gleicher wissenschaftlicher Exzellenz Priorität.

Für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsvorhaben ist ein separater Förderkorridor vorgesehen. Aus diesem können auch Transferprojekte im Bereich Geisteswissenschaften gefördert werden.

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