M-ERA.NET - Call 2016

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Das M-ERA.NET (ERA-NET on research on materials science and engineering including international cooperation) mit 41 Partnern aus 28 verschiedenen Ländern startete Anfang 2012 als Projekt im siebten EU-Forschungsrahmenprogramm (FP7). Es wird nun von 2016 bis 2021 als Horizont-2020-Projekt fortgeführt. Inhaltlich wird eine breite Themenvielfalt von grundlagenorientierten Materialwissenschaften über Forschung und Entwicklung innovativer Werkstoffkonzepte bis zu den Herstellungsprozessen abgedeckt.

Im Rahmen der M-ERA.NET-Bekanntmachung 2016 steht die Beteiligung an Projekten Unternehmen und Forschungseinrichtungen in folgenden Ländern offen: Deutschland, Belgien, Brasilien (Region Sao Paulo), Frankreich (Region ALCP), Italien, Irland, Israel, Island, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Slowenien, Slowakei, Spanien, Südafrika, Türkei, Taiwan, Ungarn und Zypern.

Es werden transnationale Verbundprojekte gefördert, an denen mindestens drei Verbundpartner aus mindestens zwei verschiedenen oben aufgeführten Partnerländern bzw. -regionen aktiv beteiligt sein müssen. Die Zuwendungen werden länderspezifisch gewährt, d. h. jedes Partnerland finanziert die an den Projekten beteiligten Unternehmen, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen des jeweils eigenen Landes.

Im Rahmen des M-ERA.NETs wurde am 15. März 2016 die transnationale Ausschreibung 2016 veröffentlicht. Stichtag für die Einreichung der obligatorischen nationalen Skizzen sowie der englischsprachigen Pre-Proposals ist der 14. Juni 2016.

Das Ziel der deutschen Beteiligung an dieser Bekanntmachung ist es, die deutsche FuE-Community im Bereich der Batteriematerialien und der Materialien für die Additive Fertigung verstärkt international zu vernetzen. Außerdem soll eine komplementäre Fördermöglichkeit zum Thema Graphen neben der Graphen-FET-Flagship der EU-Kommission geboten werden. Daher hat Deutschland eine Eingrenzung auf das Thema Materialien für die Additive Fertigung, Batteriematerialien und die Themen Graphen und graphenähnliche Materialien vorgenommen. Die Bekanntmachungen richten sich an innovative transnationale Forschungsprojekte, die sich mit der Thematik Materialien für die Additive Fertigung, der Thematik Batteriematerialien, oder der Thematik Graphen/graphenähnliche Materialien befassen und dabei eines der vier nachfolgend genannten Themenfelder adressieren:

  1. Innovative surfaces, coatings and interfaces
  2. High performance synthetic and biobased composites
  3. Functional materials
  4. Materials for additive manufacturing

Die europäischen Rahmenbedingungen für die Call-Teilnahme sowie den ausführlichen Ausschreibungstext, die Antragsvordrucke sowie den Leitfaden zur Antragsstellung finden Sie unter "Weiterführende Links".

Antragsberechtigt sind in Deutschland Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (mit Sitz und überwiegender Ergebnisverwertung in Deutschland), Hochschulen, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen ergänzend zu ihrer Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden. Die Einbindung deutscher Industriepartner wird dringend empfohlen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat entsprechende deutschsprachige Bekanntmachungen am 13. April 2016 veröffentlicht.

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