Materialforschung für die Energiewende

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat sich im Zuge der Energiewende zum Ziel gesetzt, die Energieeffizienz Deutschlands zu steigern und den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung kontinuierlich zu erhöhen. Eine überwiegend auf erneuerbaren Energieträgern basierende Energieversorgung bringt zahlreiche neue Herausforderungen für das eingesetzte Material mit sich. So müssen beispielsweise Windkraftanlagen Naturgewalten wie Wind und Wasser langfristig standhalten und gleichzeitig auch auf hoher See möglichst leicht zu montieren und zu warten sein.

Baustoffe müssen energieeffiziente aber auch möglichst kostengünstige, langlebige Häuser mit einem angenehmen Wohnklima ermöglichen. Traditionelle Kraftwerke müssen zukünftig lastflexibel sein, um sich möglichst schnell an die jeweils aktuell durch die fluktuierenden Energiequellen, wie Windkraft- und Photovoltaikanlagen, gelieferten Strommengen anpassen zu können. Insbesondere die hohen thermischen und mechanischen Belastungen, denen die Kraftwerkskomponenten bei starken Lastunterschieden ausgesetzt sind, bedeuten enorme Herausforderungen für das eingesetzte Material.

Ziel der Förderinitiative "Materialforschung für die Energiewende" ist es, durch innovative Projekte aus dem Bereich der Grundlagenforschung Materialien für die Herausforderungen der Energiewende zu entwickeln. Es sind dabei grundlegend alle Bereiche eingeschlossen, die zur Bewältigung der zentralen Herausforderungen auf der Schnittstelle zwischen Materialforschung auf der einen Seite und möglichen Anwendungsfeldern in den Bereichen Energieeffizienz und Energieerzeugung auf der anderen Seite beitragen können.

Die Förderrichtlinien wurden am 29. April 2013 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Vorlage von Projektskizzen war bis zum 31. März 2015 möglich.

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