KMU-innovativ: Nanotechnologie (NanoChance)

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Die Nanotechnologie gilt weltweit als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Heute schon werden z. B. mit nanokristallinen Beschichtungen die Reibung in PKW-Motoren minimiert, mit Nano-Membranfiltern Abwässer gereinigt oder bioverträgliche Implantate aus nanokristalliner Keramik hergestellt.

Zukünftig sind Nano-Anwendungen denkbar, wie z. B. nanostrukturierte Wasserstoffspeicher für alternative Energien, der Einsatz von "carbon nanotubes" im Leichtbau oder molekulare Krebsfrüherkennung und -bekämpfung.

In der nanotechnologischen Grundlagenforschung steht Deutschland zusammen mit den USA, Japan und China weltweit mit an der Spitze (gemessen an der Anzahl der Publikationen und Patente). Oftmals sind dabei kleine und mittlere Unternehmen (KMU) an entscheidender Stelle tätig, trotz knapper zeitlicher und personeller Ressourcen.

Vor diesem Hintergrund möchte das BMBF kleine und mittlere Unternehmen mit der Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Nanotechnologie" in ihrer nanotechnologischen Forschungsarbeit unterstützen. Angepasst an die besonderen Anforderungen an eine KMU-Forschungsmaßnahme, wird bei "KMU-innovativ" den kleinen und mittleren Unternehmen ein beschleunigtes und vereinfachtes Antragsverfahren, ein zentrales Beratungsangebot (Lotsendienst) und eine themenoffene Förderung angeboten.

Schwerpunktmäßig sollen Forschungsprojekte gefördert werden, die risikoreich, anwendungsbezogen, vorbewettbewerblich und technologieübergreifend sind. Die Förderung soll die Stärkung der beteiligten KMU bewirken und neue einsatzbereite Anwendungsgebiete in der Nanotechnologie erschließen.

Gefördet werden sowohl Verbund- als auch Einzelvorhaben unter Federführung eines KMU. Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden.

Letzter Stichtag für die Einreichung von Projektvorschlägen ist der 15. Oktober 2015.

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