KMU-innovativ: Biotechnologie - BioChance

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

In vielen Bereichen der Spitzenforschung sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts. Sie vertreten ein kleines oder mittleres Unternehmen, haben eine exzellente Idee und planen die Durchführung eines anspruchsvollen vorwettbewerblichen Forschungs- und Entwicklungsvorhabens? Dann eröffnet Ihnen KMU-innovativ eine einfache und beschleunigte Perspektive zu Fördermitteln.

Diese unternehmensorientierte Förderinitiative verfolgt das Ziel, Risiken für innovative FuE-Projekte abzumildern, die Kooperation von KMUs und akademischen Gruppen, aber auch mit Großunternehmen zu intensivieren und den Technologietransfer zu beschleunigen. In diesem äußerst erfolgreichen Förderprofil wurden seit 2007 bis Ende 2015 rund 250 Einzel- und Verbundprojekte gefördert, an denen sich das BMBF mit einer Gesamtsumme von 210 Millionen Euro beteiligt hat. Gleichzeitig wurden bereits ca. 150 Millionen Euro Eigenkapital für Innovationen mobilisiert.

Im Rahmen der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie2030" werden themenoffene Vorhaben aus allen Zweigen der modernen Biotechnologie gefördert, die für Deutschland besondere Priorität haben. Dazu gehören sowohl die Entwicklung von Therapiemitteln, diagnostischen Verfahren und Zelltherapien als auch von innovativen Analysesystemen sowie biobasierten Verfahren und Produkten aus nachwachsenden Ressourcen.

Die Förderkriterien

Hauptkriterien für eine positive Förderentscheidung sind einerseits die wissenschaftlich-technische Qualität des Vorhabens und andererseits der Beitrag zur Unternehmensentwicklung. Die detaillierten Bewertungskriterien sind in der Förderrichtlinie genannt und werden in der Handreichung für Skizzeneinreicher ausführlich erläutert. Eingereichte Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb. Das BMBF wird bei seiner Auswahlentscheidung von einem Gutachterkreis beraten, dessen Zusammensetzung breite Kompetenzen aufweist. Falls Sie Interessenkonflikte bei einzelnen Mitgliedern des Gremiums in Bezug auf Ihre Skizze vermuten, besteht die Möglichkeit, dies bei der Skizzeneinreichung mitzuteilen.

Das Verfahren

Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober. Skizzen von Verbundprojekten sind vom koordinierenden KMU einzureichen. Für eine plausible Kosten- und Ausgabenschätzung empfehlen wir Ihnen unsere Kalkulationsmustertabelle.

Die Projektskizzen sollten einen Umfang von 10 Seiten nicht überschreiten (Schriftart Arial, Schriftgröße 11 pt, Zeilenabstand 1,15). Eine vorteilhafte Gliederung finden Sie in der Handreichung für Skizzeneinreicher. Für die Einreichung der Skizzen nutzen Sie bitte pt-outline. Damit die Online-Version der Projektskizze Bestandskraft erlangt, muss diese zusätzlich spätestens fünf Werktage nach den o. g. Terminen unterschrieben beim Projektträger Jülich vorliegen.

Ihre Vorteile

Innerhalb von zwei Monaten nach dem Stichtag werden die für eine Förderung geeigneten Forschungsvorhaben ausgewählt und die Projektverantwortlichen zur Einreichung des Projektantrags aufgefordert. Über die Bewilligung einer Förderung wird ebenfalls in der Regel innerhalb von zwei Monaten nach Vorlage der vollständigen Antragsunterlagen entschieden.

Es wird eine angemessene Eigenbeteiligung der Unternehmen von grundsätzlich mindestens 50 Prozent der projektspezifischen Kosten vorausgesetzt. Damit auch Spitzenforscher insbesondere von kleinen und Start-up-Unternehmen ihre Ideen verwirklichen können, kann sich der Eigenanteil durch die Gewährung eines KMU-Aufschlags (KMU-Bonus) reduzieren.

Ihre Ansprechpartner

Es wird empfohlen, bereits während der Erstellung der Projektskizze Kontakt mit den Ansprechpartnern beim Projektträger Jülich zu suchen, die Ihnen jederzeit gerne beratend zur Verfügung stehen.

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