Nachbarschaftsprojekte „Kurze Wege für den Klimaschutz“

eine Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Die Bundesregierung verfolgt eine ambitionierte Klimaschutzstrategie: Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sollen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 reduziert werden. Bis zum Jahr 2030 soll eine Reduktion von mindestens 55 Prozent, bis 2040 mindestens 70 Prozent und bis 2050 80 bis 95 Prozent erreicht werden. Mit dem Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 hat die Bundesregierung am 3. Dezember 2014 ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen, das die konkreten Beiträge aller Sektoren für die Umsetzung des 2020-Ziels darlegt. Das Mitwirken aller Akteure ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Erreichen der Klimaschutzziele.

Auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene werden bereits Klimaschutzstrategien- und Umsetzungsprogramme fortentwickelt und überprüft. Auf der nachbarschaftlichen Ebene ist eine zunehmende Präsenz an Initiativen für Klima- und Ressourcenschutz festzustellen, welche einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem sie eine energieeffiziente und ressourcenschonende Lebensweise unterstützen. Zugleich stärken sie den Zusammenhalt in der Nachbarschaft und laden dazu ein, wirksam zu werden, für das Klima und für die Lebensqualität vor Ort. Mit dem Förderaufruf für Nachbarschaftsprojekte unterstützt ab jetzt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) das hier vorhandene Potenzial für den Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Zusätzliche Informationen

  • Gefördert werden Vorhaben, durch die gemeinschaftliche, nicht gewinnorientiert Angebote zur Realisierung von klimaschonenden Aktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern auf Nachbarschaftsebene entwickelt werden.
  • Antragsberechtigt sind Verbände, Vereine, Stiftungen und Kommunen allein oder in Kooperation.
  • Die Zuwendung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss in der Regel in Form einer Anteilfinanzierung unter Berücksichtigung einer angemessenen Beteiligung durch Eigenmittel und gegebenenfalls die Mobilisierung zusätzlicher Drittmittel. Die Anträge müssen eine Mindestzuwendung von 5.000 Euro umfassen.
  • Es handelt sich um ein einstufiges Verfahren. Hierfür sind Anträge beim Projektträger Jülich (PtJ) bis zum 31. Oktober 2016 über easy-Online einzureichen.

Bitte beachten Sie bei der Erstellung Ihrer Antragsunterlagen insbesondere das Merkblatt „Kurze Wege für den Klimaschutz“.

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