Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen (Kommunalrichtlinie)

eine Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Kommunaler Klimaschutz ist seit langem ein Schwerpunkt der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums. Auch in den kommenden Jahren unterstützt das BMUB wieder Kommunen und andere Einrichtungen aus Mitteln der sog. Kommunalrichtlinie. So konnten bereits seit 2008 mehr als 9.000 Klimaschutzprojekte in über 3.000 Kommunen gefördert werden. Zum 01. Juli 2016 startet ein neues Antragsfenster mit einer erweiterten Kommunalrichtlinie. Neue Förderschwerpunkte, attraktive Förderquoten sowie ein ergänzter Antragstellerkreis (z. B. Sportvereine) machen eine Antragstellung in 2016-2019 besonders interessant.

  • Einreichungsfrist 01. Juli 2016 – 30. September 2016
    01. Januar 2017 – 31. März 2017

Die Fördermöglichkeiten unterstützen insbesondere das Ziel, die Treibhausgasemissionen in den Kommunen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent - im Vergleich zu 1990 - zu senken. Langfristig werden so die Weichen zur klimaneutralen Kommune beziehungsweise zu einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent bis zum Jahr 2050 gestellt.

 

Hinweise zu Einreichungsfristen

Anträge für die Förderschwerpunkte „Einstiegsberatung kommunaler Klimaschutz“, „Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Teilkonzepten“, „Investive Klimaschutzmaßnahmen“ und „Klimaschutzinvestitionen in Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Sportstätten“ können zwischen

  • 01. Juli bis 30. September
  • 01. Januar bis 31. März

beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Anträge zu den übrigen Förderschwerpunkten können ganzjährig eingereicht werden. Bitte informieren Sie sich zeitnah vor einer Antragstellung über die aktuell gültigen Förderbedingungen in den jeweiligen Merkblättern.

Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz

Als Service- und Beratungseinrichtung für Kommunen erteilt das "Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz" beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) Auskünfte zum Kommunalteil der Klimaschutzinitiative und bietet einen Wegweiser durch bestehende Fördermöglichkeiten.

Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz

Telefonische Beratung zum BMUB-Förderprogramm
Tel.: 030 39001-170

Beratung zur Kommunalrichtlinie und zum Antragsverfahren

Der Projektträger Jülich ist verantwortlich für die fachliche und administrative Bearbeitung der eingereichten Förderanträge. Fragen zur Antragstellung, zum elektronischen Antragsverfahren „easy online“ sowie zur Vorhabenbetreuung werden gerne durch die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantwortet.

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