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Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld – Kommunalrichtlinie

eine Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

In Kommunen und im kommunalen Umfeld liegen große Potenziale zur Minderung von Treibhausgasen. Mit der Kommunalrichtlinie fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 den kommunalen Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Anträge in der Kommunalrichtlinie können für strategische und investive Förderschwerpunkte gestellt werden.

Bitte lesen Sie vor Antragstellung unbedingt die spezifischen Informationen im jeweiligen Hinweisblatt
für strategische Förderschwerpunkte bzw. für investive Förderschwerpunkte.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist nach Richtlinie vom 22. Juli 2020 ( noch 668 Tage )
Startdatum: 01. August 2020 Enddatum: 31. Dezember 2022 Heute 03. März 2021

Aktuelles


1. Januar 2021

Im Förderbereich 2.11 „Nachhaltige Mobilität“ können für Anträge ab dem 1. Januar 2021 folgende Ausgaben als zuwendungsfähig anerkannt werden:

  • Verkehrssicherung
  • Schließfächer mit Ladeinfrastruktur (Standardsteckdosen)
  • bei gemeinsamen oder getrennten Geh- und Radwegen auch der Anteil, der dem Fußverkehr zuzurechnen ist. Die bisherige Aufteilung entfällt.
  • die Errichtung von Fahrradbrücken sowie Über- und Unterführungen. Der Bewilligungszeitraum von 24 Monaten ist jedoch weiterhin einzuhalten.

Zudem können für Anträge ab dem 1. Januar 2021 Radabstellanlagen auch dann gefördert werden, wenn sie nur zu bestimmten Öffnungszeiten frei zugänglich sind, z.B. Radabstellanlagen auf Schulhöfen.

 

1. August 2020

Am 1. August 2020 ist eine neue Fassung der Kommunalrichtlinie (KRL) in Kraft getreten, das Bundesumweltministerium baut damit die erfolgreiche Förderung des Klimaschutzes in Kommunen weiter aus.
Folgende Änderungen ergeben sich: Für Anträge, die zwischen dem 1. August 2020 und 31. Dezember 2021 gestellt werden,

  • kann die Förderquote um 10 Prozentpunkte für alle Förderschwerpunkte und Antragstellende erhöht werden (s. Nr. 5 KRL)
  • wird die erforderliche Eigenmittelhöhe von 15 Prozent auf 5 Prozent abgesenkt. Finanzschwache Kommunen sind im genannten Zeitraum von der Pflicht der Erbringung einer Eigenbeteiligung befreit (s. Nr. 6.4 KRL)
  • führen zusätzliche Deckungsmittel (Drittmittel), die nach Bewilligung (und im o.g. Zeitraum) in das Vorhaben eingebracht werden, nicht mehr automatisch zu einer Ermäßigung der Zuwendung (s. Nr. 6.4 KRL)
  • wurde die Definition zu finanzschwachen Kommunen angepasst (s. Nr. 5 KRL)

Zudem können ab 1. August 2020 Mobilitätsstationen (s. Nr. 2.11.1) sowie Sammelschließanlagen für Fahrräder (s. Nr 2.11.2g) mit integrierten PV-Anlagen gefördert werden, sofern es sich hierbei um energieautarke Insellösungen handelt, d.h. der in der PV-Anlage erzeugte Strom wird nicht ins öffentliche Netz eingespeist.
Diese Ergänzung ist ein Mehrwert für die Förderung in der Kommunalrichtlinie generell, und unterstützt die Errichtung von umwelt­freundlichen Radabstellanlagen im Rahmen der Bike+Ride-Offensive von Bundesumweltministerium und Deutscher Bahn.

Corona- FAQ


Im Folgenden haben wir Antworten zu häufigen Fragen für Sie zusammengestellt, um Ihnen Hinweise zur weiteren Bearbeitung Ihrer Anträge oder Betreuung Ihrer Vorhaben zu geben.

Bitte wenden Sie sich in allen Fragen zu Ihrem laufenden Vorhaben gerne an Ihre/n zuständige/n fachliche/n oder administrative/n Ansprechpartner/in. Diese stehen Ihnen gerne für Ihre Fragen zur Verfügung!

1. Ich möchte eine Zahlungsanforderung stellen oder Unterlagen einreichen. Wie gehe ich vor?

Reichen Sie Ihre Zahlungsanforderung und andere Unterlagen ebenfalls in digitaler Form bei uns ein. D. h. digitalisieren/scannen Sie Ihre Unterlagen bevor Sie diese in die Post geben. Senden Sie die digitale Fassung an die für Sie zuständigen Bearbeiter/-innen bei PtJ per E-Mail. Haben Sie keine für Sie zuständigen Bearbeiter/-innen, senden Sie Ihre Unterlagen an ptj-ksi@fz-juelich.de.

 2. Es kommt zu Verzögerungen in der Umsetzung des Vorhabens und es ist absehbar, dass dieses nicht fristgerecht innerhalb des Bewilligungszeitraums abgeschlossen werden kann. Was kann ich tun?

In begründeten Fällen kann eine Verlängerung des Bewilligungszeitraums gewährt werden. Hierzu ist ein Antrag an die für Ihr Vorhaben zuständigen Bearbeiter/-innen bis spätestens sechs Wochen vor Ende des Bewilligungszeitraums zu stellen. Eine formlose E-Mail mit nachvollziehbaren Angaben zum Verlängerungsgrund, der Angabe des Verlängerungszeitraums und des des Arbeitsplans (in Stichpunkten), aus dem sich das neue Ende des Bewilligungszeitraums ergibt, genügt.

3. Es kommt zu Verzögerungen in der Umsetzung des Vorhabens und es ist absehbar, dass die Fördermittel nicht (wie im Bescheid festgelegt) fristgerecht in 2021 abgerufen werden können. Was ist zu tun?

Bitte versuchen Sie trotz der angespannten Lage, die Mittel wie ursprünglich vorgesehen, zu verwenden. Sollte dies trotz Bemühungen nicht möglich sein, kontaktieren Sie hierzu die für Ihr Vorhaben zuständigen Bearbeiter/-innen. In begründeten Fällen kann ausnahmsweise eine Übertragung der nicht verwendeten Fördermittel in kommende Haushaltsjahre gewährt werden. Spätestens drei Monate vor Jahresende ist nach Abstimmung mit den für Ihr Vorhaben zuständigen Bearbeiter/-innen ein Antrag auf Mittelübertragung zu stellen. Eine formlose E-Mail unter Angabe der neuen Mittelaufteilung sowie unter Angabe von nachvollziehbaren Angaben zum Übertragungsgrund genügt.

4. Ich kann die per Zuwendungsbescheid festgelegten Fristen zur Einreichung von Zwischenbericht, Zwischennachweis, Schlussbericht oder Verwendungsnachweis nicht erfüllen. Was kann ich tun?

Sollte die Frist um mehr als vier Wochen überschritten werden, kontaktieren Sie per E-Mail die für Ihr Vorhaben zuständigen Bearbeiter/-innen und informieren diese über den aktuellen Sachstand. Unterbreiten Sie bereits Vorschläge, bis wann Sie die erforderlichen Dokumente einreichen können. Wir werden gemeinsam versuchen, eine einvernehmliche Lösung zu finden.

5. Ich kann mir auferlegte Fristen (andere als in FAQ Nr. 4) nicht einhalten. Was kann ich tun?

Kontaktieren Sie bitte per E-Mail die für Ihr Anliegen zuständigen Bearbeiter/-innen, um eine einvernehmliche Lösung zu finden. Legen Sie die Verzögerungsgründe dar und unterbreiten Sie Vorschläge für eine neue Vorlagefrist.

6. Klimaschutzmanagement: Zum Stellenantritt für das Klimaschutzmanagement ist die Verwaltung nur in einer Notbesetzung besetzt, daher kann der/die Klimaschutzmanager/-in nicht eingearbeitet bzw. die Aufgaben gemäß Arbeitsplan nicht erfüllt werden. Was können wir tun?

Zuwendungsfähig sind grundsätzlich nur die Leistungen, die gemäß Arbeitsplan beschieden wurden. Sollte der/die Klimaschutzmanager/-in nicht in einen geregelten Arbeitsbetrieb für Klimaschutzmanagement einsteigen können, ist diese Arbeitszeit nicht zuwendungsfähig. Suchen Sie das Gespräch mit dem neuen Stelleninhaber / der neuen Stelleninhaberin. Gegebenenfalls können Sie einvernehmlich einen späteren Stellenantritt vereinbaren, der einen für alle Seiten vernünftigen und zielführenden Einstieg bedeutet.

7. Klimaschutzmanagement: Aufgrund der Corona bedingten Situation können die Fristen zur Konzepterstellung (bis zu 18 Monate nach Start Bewilligungszeitraum) bzw. zur Vorlage eines Entwurfs (innerhalb von zwölf Monaten) nicht eingehalten werden. Was kann ich tun?

Kontaktieren Sie bitte per E-Mail die für Ihr Vorhaben zuständigen Bearbeiter/-innen. Legen Sie die Verzögerungsgründe dar und unterbreiten Sie Vorschläge für neue Vorlagefristen. Sollte eine Normalisierung der Situation eintreten, werden die mit Ihnen vereinbarten neuen Vorlagefristen per Änderungsbescheid festgelegt und der Bewilligungszeitraum für Ihr Vorhaben entsprechend verlängert. Nach aktueller Sachlage verläuft die Laufzeitverlängerung kostenneutral. D. h. eine Aufstockung der Finanzmittel ist mit einer Laufzeitverlängerung nicht verbunden. Eventuell anfallende Mehrausgaben für Personal etc. sind von der Kommune bzw. dem Zuwendungsempfänger selbst zu tragen.

Allgemeine FAQ - Vorbereitung zur Antragstellung


Welche Vorbereitung ist notwendig für einen Förderantrag?

Wenn Sie Fördermittel für ein Vorhaben im Rahmen der Kommunalrichtlinie beantragen wollen, sollten Sie sich im Vorfeld mit der Richtlinie und dem entsprechenden Förderschwerpunkt vertraut machen. Im jeweiligen Hinweisblatt (für stratetgische oder investive Fördervorhaben) stehen weiterführende Informationen, die Ausführungen zu den zuwendungsfähigen Ausgaben machen und bestimmte Anforderungen formulieren.

Wie beantrage ich die gültige/richtige Förderquote?

Für jeden Förderschwerpunkt gelten in der KRL eigene Förderquoten. Prüfen Sie daher genau die Hinweise und beschriebenen Rahmenbedingungen des jeweiligen Förderschwerpunkts. Bestimmte Voraussetzungen können die maximal geltenden Förderquoten erhöhen und kumulativ beantragt werden. Das gilt z.B. für

  • Finanzschwache Kommunen, die an einem landesrechtlichen Hilfs- oder Haushaltssicherungsprogramm teilnehmen oder denen die Finanzschwäche durch die Kommunalaufsicht bescheinigt wird. Ein entsprechender Nachweis ist mit dem Antrag einzureichen. In diesem Nachweis ist Bezug zu den jeweiligen Landesregelungen zu nehmen, auf denen diese Einschätzung beruht.
    Die erhöhten Förderquoten sind unter Nummer 5 der Kommunalrichtlinie für die einzelnen Förderschwerpunkte definiert.
  • Antragstellende aus den vier Braunkohlerevieren, die im Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Stand Januar 2019) geografisch definiert sind. Dies gilt grundsätzlich für alle Antragsberechtigten und Förderschwerpunkte. Ausnahme s. KRL Nummer 2.1 (LINK) und Nummer 2.5.2. (LINK).
    Eine Übersicht der Kommunen, die zu den vier Braunkohlerevieren gehören, finden Sie weiter unten in diesen FAQ.
  • Einrichtungen und Träger von technischen Anlagen und Gebäuden von Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendwerkstätten sowie Sportstätten können zusätzlich eine um fünf Prozentpunkte erhöhte Förderquote für die investiven Klimaschutzmaßnahmen gemäß Nummern 2.8, 2.9, 2.10, 2.11.1, 2.11.2g (ausschließlich Radabstellanlagen), 2.15 sowie 2.16 erhalten.

Wie hoch muss der Anteil der Eigenmittel an der Finanzierung sein?

Für Anträge zwischen dem 1. August 2020 und dem 31. Dezember 2021 müssen Eigenmittel in Höhe von mindestens 5 Prozent des Gesamtvolumens der zuwendungsfähigen Ausgaben vom Antragstellende eingebracht werden. Finanzschwache Kommunen können während dieser Zeit ihren Eigenanteil komplett durch Drittmittel ersetzen.

Ab 1. Januar 2022 müssen Eigenmittel in Höhe von mindestens 15 Prozent (bzw. 10 Prozent bei finanzschwachen Kommunen) des Gesamtvolumens der zuwendungsfähigen Ausgaben aufgebracht werden.

Können Drittmittel, Zuschussförderung oder Landesförderprogramme eingebracht werden?

Die Kumulierung mit Drittmitteln, Zuschussförderungen und Förderkrediten anderer Geber ist möglich, sofern beihilferechtliche Vorgaben (siehe Nummer 6.1 der Kommunalrichtlinie) dem nicht entgegenstehen und Eigenmittel in vorgenannter Höhe eingebracht werden. Soweit zusätzlich Drittmittel eingebracht werden können, sind diese im Antrag auszuweisen.

Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen des Bundes ist ausgeschlossen.

Ich bin in einem Braunkohlerevier ansässig. Erhalte ich eine höhere Förderquote?

Antragstellende aus den vier Braunkohlerevieren, die im Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Stand Januar 2019) geografisch definiert sind, können eine um 15 Prozentpunkte erhöhte Förderquote beantragen. Der Aufschlag auf die Förderquote ist aktiv im Reiter „Gesamtfinanzierung“ im Easy-Online Antragsformular zu beantragen.
Für Nr. 2.1 (Fokusberatung) gilt, dass die zu beratende Einrichtung im Braunkohlerevier liegen muss, um eine höhere Förderquote erhalten zu können. Für Nr. 2.5 (Kommunale Netzwerke) gilt, dass alle Teilnehmenden des Netzwerks in einem Braunkohlerevier ansässig sein müssen, um die höhere Förderquote erhalten zu können.

Antragstellende aus den folgenden Regionen können von einer bis zu 15 Prozentpunkte erhöhten Förderquote profitieren:

  • Region des Lausitzer Reviers: Kreis Dahme-Spreewald, Kreis Elbe-Elster, Kreis Oberspreewald-Lausitz, Kreis Spree-Neiße, Stadt Cottbus, Kreis Bautzen, Kreis Görlitz
  • Region des Mitteldeutschen Reviers: Stadt Leipzig, Kreis Leipzig, Kreis Nordsachsen, Burgenlandkreis, Saalekreis, Stadt Halle, Kreis Mansfeld-Südharz, Kreis Anhalt-Bitterfeld, Kreis Altenburger Land
  • Region des Helmstedter Reviers: Stadt Braunschweig, Kreis Helmstedt, Kreis Wolfenbüttel, Stadt Wolfsburg
  • Region des Rheinischen Reviers: Rhein-Kreis Neuss, Kreis Düren, Rhein-Erft-Kreis, Städteregion Aachen, Kreis Heinsberg, Kreis Euskirchen, Stadt Mönchengladbach

Was ist easy-online?

Das Förderportal für die Beantragung von Bundesfördermitteln heißt: easy-online. Ohne die ausgefüllten Formulare bei easy-online kann Ihr Antrag bei PTJ nicht bearbeitet werden. Das bedeutet ein vollständiger Förderantrag besteht immer aus

  1. einem Antrag über easy-online
  2. einer Vorhabenbeschreibung + ggf. Berechnungsformularen


Stellen Sie Ihren Antrag so nachvollziehbar wie möglich zusammen und achten Sie auf die Hinweise zum jeweiligen Förderschwerpunkt: welche Unterlagen, Bestätigungen, Dokumente sind ggf. zusätzlich einzureichen. Ein vollständig ausgefüllter und eingereichter Antrag mit den zugehörigen Dokumenten kann die Bearbeitungszeit verkürzen.

Antragstellung


Ein Antrag besteht grundsätzlich aus zwei Teilen: einem elektronischen Antragsformular und einer – je nach Förderschwerpunkt – Vorhabenbeschreibung und / oder einem Berechnungsformular. Die Vorlagen für die Vorhabenbeschreibung und Berechnungsformulare finden Sie auf diesen Webseiten und zwar jeweils zugeordnet zu den verschiedenen Förderschwerpunkten. Für die Erstellung des elektronischen Antragsformulars nutzen Sie bitte ausschließlich das Antragssystem easy-Online.

Nach Absenden der elektronischen Version sind die Antragsunterlagen auszudrucken und mit Unterschrift einer bevollmächtigten Person auf dem Postweg einzureichen. Sofern Antragstellende über eine qualifizierte elektronische Signatur verfügen, entfällt die Zusendung der Papierform.

Mit der Kommunalrichtlinie ab 1. Januar 2020 wurden die zuvor gültigen Antragsfenster abgeschafft und Anträge können für alle Förderschpwerunkte seitdem ganzjährig eingereicht werden.

Planen Sie den Beginn Ihres Vorhabens frühestens fünf Monate nach Antragstellung ein.

Das nachstehende Video-Tutorial erklärt, wie ein Antrag über easy-Online einzureichen ist.

Informationen zur Projektlaufzeit


Für das beantragte Vorhaben wird in Absprache mit dem Antragstellenden ein Bewilligungszeitraum (Projektlaufzeit) festgelegt. Innerhalb dieses Zeitraumes müssen alle geförderten Leistungen erbracht werden. Bitte beachten Sie, eine Zuwendung darf nicht gewährt werden, wenn der Antragstellende zum Zeitpunkt der Bewilligung mit dem Vorhaben bereits begonnen hat. Gemäß der Verwaltungsvorschriften (VV) Nr. 1.3 zu § 44 BHO gilt der Abschluss eines der Ausführung des Vorhabens zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages als Vorhabenbeginn.

Vergabeverfahren für Leistungen und/oder Lieferungen im Rahmen des Vorhabens sollen erst nach Erhalt des schriftlichen Zuwendungsbescheids begonnen werden. Soweit bereits vor Erhalt des Zuwendungsbescheides der Ausführung des Vorhabens zuzurechnende Leistungen und/oder Lieferungen ausgeschrieben werden und/oder Angebote eingeholt werden, wird eine Zuwendung nur gewährt, wenn

  • der Antragstellende mit Antragstellung ausdrücklich versichert, dass die Nr. 3 ANBest-Gk bzw. die Nr. 3 ANBest-P beachtet wurden, und
  • in der Ausschreibung bzw. einer Aufforderung zur Abgabe von Angeboten ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass eine Zuschlagserteilung bzw. ein Vertragsabschluss nur bei Bewilligung der beantragten Zuwendung erfolgt.

Ein Verstoß gegen Nr. 3 ANBest-P bzw. Nr. 3 ANBest-Gk kann zur Aufhebung des Zuwendungsbescheides auch mit Wirkung für die Vergangenheit sowie zur Rückforderung bereits ausgezahlter Fördermittel sowie deren Verzinsung führen. In jedem Fall muss sich die Auftragsvergabe auf einen Leistungszeitraum beziehen, der innerhalb des Bewilligungszeitraums liegt.

Zusammen mit dem Zuwendungsbescheid erhalten Sie eine Terminübersicht, der die wichtigsten Fristen zu entnehmen sind. Zur Sicherstellung einer zielorientierten Umsetzung des Vorhabens empfehlen wir, während der Projektlaufzeit in engem Kontakt mit Ihren Ansprechpartnerinnen und -partnern zu stehen und diese über alle Entwicklungen und gegebenenfalls notwendigen Änderungen zu informieren.

Logos und Leitlinien zur Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der Klimaschutzinitiative (Die Zugangsdaten zu diesem Bereich entnehmen Sie bitte der Anlage „Weitere Nebenbestimmungen“, die Sie zusammen mit dem Zuwendungsbescheid erhalten haben.)

Hilfreiche Informationen zur erfolgreichen Umsetzung Ihres Vorhabens finden Sie im Downloadbereich auf der rechten Seite.

Informationen zum Projektabschluss


Nach Abschluss des Vorhabens ist durch den Zuwendungsempfangenden ein Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Schlussbericht und weiteren Anlagen, zu erstellen und einzureichen. Die notwendigen Unterlagen sind im Zuwendungsbescheid benannt.

Logos und Leitlinien zur Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der Klimaschutzinitiative (Die Zugangsdaten zu diesem Bereich entnehmen Sie bitte der Anlage „Weitere Nebenbestimmungen“, die Sie zusammen mit dem Zuwendungsbescheid erhalten haben.)

Der Schlussbericht ist über das Monitoring-Tool der Kommunalrichtlinie zu erstellen. Nach Eingabe der erforderlichen Daten steht der Bericht automatisch als Download zur Verfügung. Dieser Bericht ist unterschrieben beim Projektträger Jülich als Anlage zum Verwendungsnachweis einzureichen.

Das einheitliche Monitoring ermöglicht es, die mit den eingesetzten Fördermitteln erreichten Wirkungen zu überprüfen und die Kommunalrichtlinie bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Unter dem folgenden Link erfolgt der Zugang zu dem geschützten Bereich des Monitoring-Tools. Die Zugangsdaten sind dem Zuwendungsbescheid zu entnehmen.

Zugang zum Monitoring-Tool

Bei der Erstellung des Verwendungsnachweises für die Kommunalrichtlinien in den Fassungen bis Ende 2018 helfen die hier bereitgestellten Check-Listen. Die Prüfung des Verwendungsnachweises durch PtJ kann erst nach vollständiger Einreichung der Unterlagen zum Verwendungsnachweis erfolgen.

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Einstiegsberatung kommunaler Klimaschutz“

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Energiesparmodelle in Kindertagesstätten, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten und Schwimmhallen“

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Klimaschutz bei stillgelegten Siedlungsabfalldeponien“

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Klimaschutz und nachhaltige Mobilität“

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Klimaschutzmanagement und Anschlussvorhaben“

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Ausgewählte Maßnahme im Rahmen des Klimaschutzmanagements“

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Klimaschutzkonzepte und Klimaschutzteilkonzepte“

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Klimaschutztechnologien in Rechenzentren“

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Starterpaket für Energiesparmodelle“

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung“

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Masterplan 100 % Klimaschutz Erst- und Anschlussvorhaben“

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Ausgewählte Maßnahme im Rahmen des Masterplanmanagements“

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Kommunale Netzwerke - Gewinnungsphase“

Checkliste zur Erstellung eines Verwendungsnachweises „Kommunale Netzwerke - Netzwerkphase“

Ansprechpartner/-in


Klima-Infoline
+49 030 20199-577

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1.320
Mitarbeiter/innen
28.146
Laufende Vorhaben
1950
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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